HomeWas tun bei ....ArbeitsunfähigkeitDer Übergang zur Invalidität

Sechs wichtige Veränderungen

Beim Übergang von der primären Arbeitsunfähigkeit (erstes Jahr der Arbeitsunfähigkeit) zur Invalidität (mehr als ein Jahr), kommen mehrere wichtige Änderungen auf Sie zu, die zu berücksichtigen sind. Halten Sie sich also auf dem Laufenden!

Zuständige ärztliche Gremien

  • Für die Anerkennung der primären Arbeitsunfähigkeit ist der Vertrauensarzt der Krankenkasse zuständig. 
  • Für die Anerkennung der verlängerten Arbeitsunfähigkeit (Erwerbsunfähigkeit oder Invalidität) ist der ärztliche Invaliditätsrat zuständig.

Die Höhe Ihrer Geldleistungen

In der Zeit der primären Arbeitsunfähigkeit zahlt Ihre Krankenkasse Ihnen ein Krankengeld. Die Höhe dieses Krankengeldes hängt von Ihrem beruflichen Status ab. Ab dem siebten Monat der primären Arbeitsunfähigkeit findet eine Neuberechnung des Krankengeldes statt, bei der die Haushaltszusammensetzung berücksichtigt wird. Beim Übergang zur Invalidität findet wieder eine Neuberechnung statt. Welche Leistungen im Einzelnen gezahlt werden, finden Sie unter „Ihr Invalidengeld“.

Die Zahlung der Geldleistungen

Das im ersten Jahr der (primären) Arbeitsunfähigkeit gewährte Krankengeld wird alle vierzehn Tage überwiesen. Nach dem Übergang zur Invalidität erhalten Sie ein Invalidengeld, das monatlich überwiesen wird. Die Überweisung erfolgt am letzten Werktag des Monats (werfen Sie einen Blick auf den Zahlungskalender).

Steuern

Wie das Krankengeld wird auch das Invalidengeld besteuert. Aber die Krankenkasse zieht diese Steuern nicht direkt von den Zahlungen ab. Sie müssen möglicherweise nach Erhalt des jährlichen Steuerbescheids Steuern nachzahlen. Bleiben Sie also vorausschauend. Mehr hierzu finden Sie unter „Meine Geldleistungen und die Steuern“.

Einbehaltung für die Pensionsversicherung

Von Ihrem Invalidengeld werden automatisch 3,5 Prozent an die Pensionsversicherung abgeführt (gilt für Arbeitnehmer).

Rückfallfristen

Wenn Sie nach einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als einem Jahr (also nach dem Übergang zur Invalidität) erneut arbeiten und innerhalb von drei Monaten wieder krankgeschrieben werden, ist von einem Rückfall die Rede.

Siehe auch hier