Wenn Sie am Ende der vom Arzt bescheinigten Zeitspanne noch immer arbeitsunfähig sind, müssen Sie Ihrer Krankenkasse innerhalb von 48 Stunden eine neue Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung übersenden, damit der Vertrauensarzt die Anerkennung verlängern kann.

  • Überprüfen Sie im oberen Teil, wo Sie Ihre persönlichen Daten eingetragen werden, ob es sich um eine Verlängerung der Arbeitsunfähigkeit handelt.
  • Lassen Sie den zweiten Teil durch Ihrem Arzt ausfüllen. Hier sollten wiederum Symptome oder Diagnose sowie eine neue Zeitspanne der Arbeitsunfähigkeit eingetragen werden. Das Beginndatum dieser verlängernden Periode sollte das Enddatum Ihrer bisherigen Arbeitsunfähigkeit sein. Beispiel: wenn die Anerkennung einer Arbeitsunfähigkeit an einem Freitag endet, sollte das Beginndatum der Verlängerung der darauffolgende Samstag (und nicht der Montag) sein.

Wichtig: die Vorlage einer durch Ihren Arzt ausgefüllten verlängernden Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist nur im ersten Jahr der Arbeitsunfähigkeit (auch primäre Arbeitsunfähigkeit) notwendig. Mit Beginn des zweiten Jahres Ihrer Arbeitsunfähigkeit (auch Invalidität) verwaltet der Vertrauensarzt Ihre Akte in Absprache mit dem Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung (LIKIV). Von diesem Moment an braucht Ihr Arzt keine verlängernde Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung mehr auszustellen.

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