Die Christliche Krankenkasse - Gemeinsam für Ihre Gesundheit!Was tun bei ....Krankheit oder Unfall

Therapeutischer Zwischenfall

Sie sind Opfer eines therapeutischen Zwischenfalls? Dann haben Sie möglicherweise Anspruch auf eine Entschädigung.

Sie sind Opfer eines therapeutischen Zwischenfalls? Dann haben Sie möglicherweise Anspruch auf eine Entschädigung. Die Christliche Krankenkasse (CKK) prüft IhrenAntrag. Wenn eine Entschädigung möglich erscheint, erklärtdie CKK Ihnen genau, wie Sie in Ihrer Situation am bestenvorgehen und kümmert sich auch um den weiteren Verlauf desVerfahrens.

Opfer eines medizinischen Unfalls?
Eine Behandlung im Krankenhaus, eine Untersuchung oder eine ambulante Behandlung hat einen anormalen Schaden zur Folge? Dann sind Sie Opfer eines therapeutischen Zwischenfalls und können einen Entschädigungsantrag stellen. Sie haben drei Möglichkeiten: Sie reichen einen Antrag auf Entschädigung
beim „Fonds für medizinische Unfälle“ ein, Sie einigen sich auf gütlichem Weg oder Sieklagen vor Gericht.

Sie sind Opfer eines therapeutischen Zwischenfalls, der am 2. April 2010 oder danach aufgetreten ist? Dann können Sie eine Entschädigung aus dem Fonds für medizinische Unfälle sowie ein Gutachten zur Klärung der Haftung des Leistungserbringers und zur Schwere des erlittenen Schadens erhalten. Dieses Verfahren ist kostenlos, einfacher und dürfte auch kürzer sein als der Rechtsweg. Wenn der Fonds zu der Ansicht gelangt, dass der Leistungserbringer für den erlittenen Schaden haftet, versucht er eine Entschädigung über die Versicherungsgesellschaft des Leistungserbringers einzufordern. Wenn der Fonds zu der Ansicht gelangt, dass der Leistungserbringer nicht für den erlittenen Schaden haftet, kann er beschließen, die Entschädigung aus eigenen Mitteln zu gewähren. Allerdings muss der Schaden bestimmten Kriterien entsprechen:

  • Es muss sich um einen anormalen Schaden handeln, d.h. wenn er unter Berücksichtigung des heutigen
    Standes der Wissenschaft, des Zustands des Patienten und seiner objektiv vorhersehbaren
    Entwicklung nicht hätte eintreten müssen.
  • Der Schaden muss ausreichend schwer sein: der Patient weist eine bleibende Invalidität von 25 Prozent
    oder mehr, eine zeitweilige Arbeitsunfähigkeit von mindestens sechs Monaten innerhalb eines
    Zeitraums von zwölf Monaten auf, der Patient ist gestorben oder durch den Schaden werden die Lebensumstände
    des Patienten, auch wirtschaftlich gesehen, besonders schwer beeinträchtigt.

Antrag beim Fonds für medizinische Unfälle

Sie sind Opfer eines therapeutischen Zwischenfalls, der am 2. April 2010 oder danach aufgetreten ist? Dann können Sie eine Entschädigung aus dem Fonds für medizinische Unfälle sowie ein Gutachten zur Klärung der Haftung des Leistungserbringers und zur Schwere des erlittenen Schadens erhalten. Dieses Verfahren ist kostenlos, einfacher und dürfte auch kürzer sein als der Rechtsweg. Wenn der Fonds zu der Ansicht gelangt, dass der Leistungserbringer für den erlittenen Schaden haftet, versucht er eine Entschädigung über die Versicherungsgesellschaft des Leistungserbringers einzufordern. Wenn der Fonds zu der Ansicht gelangt, dass der Leistungserbringer nicht für den erlittenen Schaden haftet, kann er beschließen, die Entschädigung aus eigenen Mitteln zu gewähren. Allerdings muss der Schaden bestimmten Kriterien entsprechen:

  • Es muss sich um einen anormalen Schaden handeln, d.h. wenn er unter Berücksichtigung des heutigen
    Standes der Wissenschaft, des Zustands des Patienten und seiner objektiv vorhersehbaren
    Entwicklung nicht hätte eintreten müssen.
  • Der Schaden muss ausreichend schwer sein: der Patient weist eine bleibende Invalidität von 25 Prozent
    oder mehr, eine zeitweilige Arbeitsunfähigkeit von mindestens sechs Monaten innerhalb eines
    Zeitraums von zwölf Monaten auf, der Patient ist gestorben oder durch den Schaden werden die Lebensumstände
    des Patienten, auch wirtschaftlich gesehen, besonders schwer beeinträchtigt.

Für bestimmte Schäden kommt der Fonds nicht auf, so zum Beispiel für Schäden infolge eines Experiments am Menschenoder ästhetische Leistungen, die nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.

Einigung auf gütlichem Weg

Für eine Einigung auf gütlichem Weg wenden Sie sich direkt an den Leistungserbringer, der Ihren Schaden verursacht hat, oder an seine Versicherungsgesellschaft. Um eine Entschädigung zu erhalten, müssen Sie allerdings nachweisen:
- dass der Leistungserbringer einen Fehler begangen hat;
- dass Sie einen Schaden erlitten haben;
- dass ein Zusammenhang zwischen dem Fehler des Leistungserbringers und dem erlittenen Schaden besteht.

Rechtsweg

Im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens lassen Sie vom Gericht prüfen, ob der Leistungserbringer für den Schaden, den Sie erlitten haben, haftbar gemacht werden kann.
Um eine Entschädigung zu erhalten, müssen Sie allerdings nachweisen:
- dass der Leistungserbringer einen Fehler begangen hat;
- dass Sie einen Schaden erlitten haben;
- dass ein Zusammenhang zwischen dem Fehler des Leistungserbringers und dem erlittenen Schaden besteht.
Der Rechtsweg ist für das Opfer manchmal sehr mühsam, denn er ist lang, aufreibend (der Nachweis eines Fehlers ist nicht immer einfach) und teuer (Anwaltskosten und eventuelle Gutachterkosten, die Sie selbst zu tragen haben).

Analyse und Weiterbearbeitung Ihres Antrags durch die CKK

Die Rechtsabteilung der CKK, die sich für die Belange ihrer Mitglieder einsetzt, hilft Ihnen bei einem therapeutischenZwischenfall. Zu diesem Zweck werden Sie gebeten:

- eine Unfallerklärung auszufüllen, in der Sie mit Ihren eigenen Worten darlegen, was passiert ist. Diese

Erklärung legen Sie der Krankenkasse vor;

- der Unfallerklärung sämtliche medizinischen Unterlagen in Zusammenhang mit dem Zwischenfall beizufügen:

Arztberichte, Röntgenaufnahmen, Fotos…;

- sämtliche Ausgabenbelege in Zusammenhang mit dem Zwischenfall aufzubewahren: Krankenhausrechnungen,

Behandlungskosten,… Anhand dieser Belege lässt sich der Schaden ermessen, wenn eine Entschädigung

gewährt wird.

Die CKK erstellt anhand dieser Fakten eine Akte, die dann einer juristischen und medizinischen Prüfung unterzogenwird, um festzustellen, welcher Weg der beste ist, um wenn möglich eine Entschädigung zu erhalten. Sobald die Möglichkeit besteht, wendet die CKK sich an den Fonds für medizinische Unfälle (einer derdrei Wege, die zur Wahl stehen: Fonds, Einigung auf gütlichem Weg, Rechtsweg). Die Analyse Ihres Falles durch die CKK sowie die Beratung durch einen Vertrauensarzt der CKK kosten Sie

nichts. Für die Anwaltskosten kommen Sie nur zu einem geringen Teil auf, aber auch nur dann, wenn Ihneneine Entschädigung zugesprochen wird. Wenn Sie sich an den Fonds wenden oder eine Einigung auf gütlichem Weg anstreben:In diesem Fall werden lediglich 5 Prozent der erzielten Entschädigung als Beteiligung an den Anwaltskosten

abgezogen. Die übrigen Honorarkosten für den Anwalt übernimmt die CKK.Beispiel : Ihnen werden 10 000 Euro zugesprochen. Die Anwaltskosten betragen 2000 Euro.

Sie zahlen dann 5 Prozent von 10 000, das heißt 500 Euro. Die CKK trägt die restlichen1500 Euro für den Anwalt. Sie dürfen nur eine einzige Entschädigung für denselben Schaden erhalten, ganz gleich für welches VerfahrenSie sich entscheiden.

Gut zu wissen

Auch wenn Sie überzeugt sind, Opfer eines ärztlichen Behandlungsfehlers zu sein, begleichen Sie zunächstalle Rechnungen. Wenn Ihr Entschädigungsantrag nämlich abgelehnt wird, drohen Ihnen hohe Zinsforderungen auf nicht bezahlte Rechnungen.

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