Zimmerzuschläge und übertarifliche Honorarforderungen
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Zimmerzuschläge und übertarifliche Honorarforderungen


Bei einem Krankenhausaufenthalt entscheidet die Zimmerwahl über die Höhe Ihrer Mehrkosten.

Je nach Zimmerwahl und Preispolitik des Krankenhauses kommen einige zusätzliche Zimmer- und Honorarkosten auf Sie zu. Näheres hierzu finden Sie in der Übersichtstafel weiter unten.

Zwei- oder Mehrbettzimmer

Seit dem 1. Januar 2013Seit dem 1. Juli 2014

Honorarzuschläge sind verboten.

Einzig Nicht-Vertragsärzte dürfen bei Aufenthalt in der TagesklinikHonorarzuschläge berechnen. 

Für erbrachte Leistungen bei einem Aufenthalt im Zwei- oder Mehrbettzimmer dürfen Krankenhäuser und Leistungserbringer keine Honorarzuschläge mehr in Rechnung stellen. Davon betroffen sind: 
  • Versicherte mit erhöhter Kostenerstattung (EKE) und Versicherte mit einer anerkannten chronischen Erkrankung wenn folgende Leistungen erbracht wurden:
    1. chirurgische Tagesklinik (Leistungsziffer 768036+768051 oder 768040+ 768062).
    2. nicht chirurgische Tagesklinik: Minipauschale (= zu 0 Euro) «dringende Pflege/intravenöse Infusion» (761213), Maxipauschale (761235-761246), Festbetrag Tagesklinik(768176-768180, 768191-768202, 768213-768224, 768235-768246, 768250-768261, 768272-768283, 768294-768305), Pauschalbetrag für chronisch Kranke (768316-768320, 768331-768342, 768353-768364). Hinzu kommen Gipsraum (761036-761040) und Festbetrag für das Einsetzen eines Katheters (768375-768386). Diese Beträge werden ebenfalls den Erstattungssätzen für die Tagespflege gleichgestellt. 
  • alle Versicherten, wenn die Leistungen im Rahmen einer onkologischen Behandlung erbracht wurden. Betroffen ist die Maxipauschale (Leistungsziffer 761235-761246), welche bei erstattbaren oder nicht erstattbaren verabreichten Arzneimitteln gegen Krebs berechnet wird (= Kode ACT L01, V03AF oder L03AX03) mit der Referenz-Leistungsziffer 761353, 761364, 761095 oder 761106.

Einzelzimmer

Vertrags- und Nicht-Vertragsärzte dürfen Zimmerzuschläge in Rechnung stellen, außer:

  • wenn der Gesundheitszustand des Patienten die Behandlung in einem Einzelzimmer vonnöten macht;
  • bei Aufnahme in einem Einzelzimmer, weil kein Zweibett- oder Mehrbettzimmer verfügbar ist;
  • bei einer ungewollten Behandlung in der Notaufnahme oder auf Intensivstation - für die Gesamtdauer des Aufenthalts in dieser Abteilung;
  • bei Krankenhausaufnahme eines Kindes in Begleitung eines Elternteils unter der Bedingung, dass beim Einchecken kein Antragsformular für einen Aufenthalt in einem Einzelzimmer unterschrieben wurde.

Meine Vorteile


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