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Die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Die Coronavirus-Epidemie führt zu einer ganzen Reihe von Situationen und Fragen wie Quarantäne, Geldleistungen der Krankenkasse bei Arbeitsunfähigkeit, Einreichung von ärztlichen Attesten... Hier erfahren Sie, was zu tun ist.

Arbeitsunfähigkeit

Gesundheitsleistungen

Werden meine Geldleistungen (Krankengeld, Mutterschaftsgeld usw.) während der Zeit der Ausgangseinschränkungen fortgezahlt?

Unsere Mitarbeiter tun alles, um einen reibungslosen Ablauf der Auszahlung von Krankengeld und Mutterschaftsleistungen in dieser Zeit der Ausgangsbeschränkungen zu gewährleisten.

Allerdings muss Ihr Hausarzt Ihre „Arbeitsunfähigkeit“, ob wegen Covid-19 oder aus einem anderen Grund, bestätigen. Außerdem müssen Sie nach der Krankschreibung durch Ihren Arzt auch die erforderlichen Schritte gegenüber Ihrer Krankenkasse unternehmen, um die Geldleistungen zu erhalten.

Die Situationen sind vielfältig, aber in Bezug auf Ihre persönliche Lage (vollständige Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitsunfähigkeit mit Genehmigung zur Ausübung einer Teilzeittätigkeit, vorübergehende Arbeitslosigkeit, alleinstehender oder unterhaltspflichtiger Versicherter, Selbstständiger oder Arbeitnehmer usw.) werden diese Leistungen von unserer Geldleistungsabteilung berechnet und an Sie ausgezahlt.

Während der Covid-19-Zeit werden den Arbeitnehmern in bestimmten Fällen, bei Arbeitsunfähigkeiten, die frühestens am 1. März 2020 eingetreten sind, zusätzliche Geldleistungen für die Zeit ihrer Arbeitsunfähigkeit gewährt. Diese zusätzlichen Geldleistungen gelten für die Arbeitsunfähigkeitszeiten vom 1. März bis zum 31. März 2021 einschließlich. Die Krankenkasse überweist diese zusätzlichen Geldleistungen spätestens am 1. November 2020. Weitere Informationen über die Anspruchsvoraussetzungen und die Höhe dieser zusätzlichen Geldleistungen finden Sie hier für Arbeitnehmer und hier für Selbstständige


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Welche Dokumente können Sie während der Zeit der Ausgangsbeschränkungen per E-Mail an die Christliche Krankenkasse senden?

Alle Dokumente im Zusammenhang mit Ihrer Arbeitsunfähigkeit können per E-Mail an Ihre regionale CKK geschickt werden (Bescheinigungen und Formulare wie z.B. ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Auskunftsblatt für das Krankengeld, Einkommenserklärung 225 im Rahmen der Prüfung der Unterhaltspflichten usw.). Diese müssen als Scan oder als gut lesbares Foto des Originals versandt werden. Das Auskunftsblatt für das Krankenfeld können Sie ebenfalls per E-Mail oder Doccle erhalten und dieses auch wieder per E-Mail zurücksenden. Dies ist nur möglich, wenn Ihre E-Mail Adresse bei der Krankenkasse bekannt ist. Arbeitnehmer oder Arbeitslose können Sie das Auskunftsblatt auch digital ausfüllen.

Senden Sie die Bescheinigung dann an eupen@mc.be

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Wurden Sie präventiv von Ihrem Arbeitsplatz entfernt, obwohl Sie keine Covid-19-Symptome aufweisen?

Ein Familienangehöriger oder ein Arbeitskollege wurde positiv auf Covid-19 getestet, Sie kommen aus einem Risikogebiet nach Hause zurück... In solchen Fällen kann eine Hausquarantäne angeordnet werden. Diese Maßnahme erlaubt keine Anerkennung der Arbeitsunfähigkeit und damit keine Deckung durch die Kranken- und Invalidenversicherung. Sowohl Arbeitnehmer als auch Selbständige sind betroffen.

In diesen Fällen und unabhängig von Ihrem Status hat es daher keinen Sinn, Ihrer Krankenkasse eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zukommen zu lassen.

Der Hausarzt stellt jedoch eine „Quarantänebescheinigung“ für arbeitsfähige Personen aus, die keine Symptome von Covid-19 aufweisen, aber einen Hochrisikokontakt mit einem Covid-19-Träger hatten. Diese Quarantänebescheinigung bedeutet, dass die Quarantäne 14 Tage lang einzuhalten ist.

  • Wenn Sie als Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, von zu Hause aus zu arbeiten (Homeoffice), werden Sie unter Quarantäne gestellt, erhalten aber Ihren Lohn oder Ihr Gehalt. Sie müssen jedoch eine von Ihrem Arzt ausgefüllte Quarantänebescheinigung an Ihren Arbeitgeber schicken.
  • Wenn Sie als Arbeitnehmer keine Möglichkeit haben, von zu Hause aus zu arbeiten (Homeoffice), erhalten Sie Arbeitslosengeld für vorübergehende Arbeitslosigkeit (Kurzarbeit) aufgrund höherer Gewalt, statt Ihres Lohns oder Gehalts.
    Das Landesamt für Arbeitsbeschaffung (LfA, frz. Onem) zahlt Ihnen ein Arbeitslosengeld in Höhe von 70% Ihres durchschnittlichen Arbeitsentgelts bis zu einer Obergrenze (die Verdienstgrenze beträgt 2754,76 € brutto pro Monat), unabhängig von Ihrem Familienstand. Der Tagessatz beträgt zwischen 55,59 und 74,17 €.
    Sie erhalten außerdem eine Zulage von 5,63 € pro Tag, die immer vom LfA gezahlt wird. Sie müssen bei der Zahlstelle Ihrer Wahl (Gewerkschaft oder Hilfszahlstelle für Arbeitslosenunterstützung [HfA, frz. Capac]) einen Antrag stellen.
    Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Gewerkschaft oder auf der LfA-Website (Link: https://www.onem.be/de).
  • Wenn Sie als Selbstständiger keine Möglichkeit haben, von zu Hause aus zu arbeiten (Homeoffice), können Sie die finanzielle Unterstützung im Rahmen des Überbrückungsrechts in Anspruch nehmen. Das Überbrückungsgeld beträgt 1614,10 € (mit unterhaltsberechtigten Angehörigen) bzw. 1291,69 € (ohne unterhaltsberechtigte Angehörige). Sie müssen bei der Sozialversicherungskasse, der Sie angeschlossen sind, einen Antrag stellen.
    Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Sozialversicherungskasse oder beim LISVS unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 12 018. 

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Ihr Arzt schreibt Sie arbeitsunfähig krank. Wie melden Sie der Krankenkasse diese Arbeitsunfähigkeit und wie übermitteln Sie ihr in dieser Zeit der Covid-19-Krise die ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

Da unsere Geschäftsstellen derzeit geschlossen sind, ist es nicht mehr möglich, die vom Arzt ausgefüllte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung „physisch“ bei uns zu hinterlegen. Folgende Möglichkeiten haben Sie während der Zeit der Ausgangsbeschränkungen:

Der Arzt, der Sie behandelt, schickt Ihnen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mit der Post. Diese Bescheinigung müssen Sie ausfüllen und dann an Ihre Krankenkasse weiterleiten, entweder per Post (der Stempel gilt als Nachweis für den Versand) oder per E-Mail (Scan oder lesbares Foto der Bescheinigung).

Oder Ihr Arzt füllt ein vereinfachtes Formular zur Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit aus, das den Ärzten zur Verfügung steht. Das darf er, wenn er im Rahmen eines Telefonats mit dem Patienten eine Covid-19-Infektion vermutet. 

Der Arzt darf diese Bescheinigung per E-Mail direkt an Ihre Krankenkasse schicken. 

Er kann sie Ihnen aber auch per E-Mail im PDF-Format oder mit der Post zuschicken. Wenn er Ihnen die Bescheinigung mit der Post schickt, können Sie diese ebenfalls mit der Post an Ihre Krankenkasse weiterleiten oder aber scannen bzw. abfotografieren und per E-Mail weiterleiten. Der Scan oder das Foto muss lesbar sein. 

Senden Sie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung per E-Mail an eupen@mc.be

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Sie werden wegen einer Coronavirus-Infektion stationär behandelt?

Unabhängig davon, ob der Krankenhausaufenthalt zur präventiven Beobachtung oder zum tatsächlichen Nachweis des Coronavirus erfolgt, gilt der Arbeitnehmer als arbeitsunfähig.

Es gelten daher die üblichen Regeln, stets auf Vorlage eines ärztlichen Attests: Gewährung der Lohn-/Gehaltsfortzahlung beziehungsweise des Krankengeldes (je nach Fall oder Status als Arbeitnehmer/Selbstständiger).

Wenn Sie aus dem Krankenhaus entlassen werden und nicht fähig sind, sofort wieder zur Arbeit zu gehen, müssen Sie der Krankenkasse innerhalb von 48 Stunden nach der Entlassung aus dem Krankenhaus eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zusenden. 

Hier erfahren Sie, was Sie tun müssen, um Ihre Arbeitsunfähigkeit zu melden

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Sie sind Gesundheitsfachkraft und haben sich mit dem Coronavirus angesteckt?

Dann haben Sie Anspruch auf Leistungen der Versicherung gegen Berufskrankheiten, sofern die Infektion mit dem Coronavirus anhand eines Labortests bestätigt werden kann. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber oder der Föderalen Agentur der Berufsrisiken (Fedris), um zu erfahren, ob Sie zu den Berufsgruppen gehören, die eine solche Entschädigung in Anspruch nehmen können. 

Der Antrag ist bei der Fedris zu stellen. Trotzdem müssen Sie sowohl dem Arbeitgeber als auch der Krankenkasse eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zukommen lassen. 

Weitere Informationen

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Sie sind Arbeitnehmer, und Ihr Unternehmen musste wegen der Coronavirus-Krise schließen? Sie fragen sich, welches Ersatzeinkommen Ihnen zusteht?

Wenn Sie als Arbeitnehmer wegen der Coronavirus-Krise nicht in der Lage sind, Ihren Arbeitsvertrag zu erfüllen (weder an Ihrem Arbeitsplatz, noch zu Hause), erhalten Sie Anspruch auf zeitweiliges Arbeitslosengeld wegen höherer Gewalt. Diese Bestimmung gilt sowohl für Arbeiter als auch für Angestellte. 

Das LfA (Landesamt für Arbeitsbeschaffung, frz. Onem) zahlt Ihnen ein Arbeitslosengeld, das 70 Prozent Ihres durchschnittlichen Arbeitsentgelts entspricht. Allerdings ist das zu berücksichtigende Arbeitsentgelt gedeckelt (die Obergrenze liegt bei 2754,76 brutto im Monat). Der Familienstand spielt dabei keine Rolle. Der Tagessatz liegt zwischen 55,59 und 74,17 Euro. Das LfA zahlt Ihnen darüber hinaus eine Entschädigung von 5,63 Euro pro Tag. Ihren Antrag müssen Sie bei der Zahlstelle Ihrer Wahl stellen (Gewerkschaft oder HfA [Hilfskasse für die Auszahlung des Arbeitslosengeldes, frz. CAPAC]).

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Gewerkschaft oder auf der Webseite des LfA

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Sie waren krankheitsbedingt abwesend, als Ihr Unternehmen wegen höherer Gewalt im Rahmen der Covid-19-Krise Kurzarbeit anmelden musste?

In diesem Fall ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet, Ihnen den Lohn bzw. das Gehalt fortzuzahlen für die Tage, die der Kurzarbeit vorangehen. Ab dem ersten Tag der vorübergehenden Arbeitslosigkeit können Sie Krankengeld bei Ihrer Krankenkasse beantragen.

Beispiel: Sie sind als Arbeiter beschäftigt (14 Tage Lohnfortzahlung) und melden sich am 20. März krank. Ab diesem Datum gewährt der Arbeitgeber eine Lohnfortzahlung. Am 23. März meldet Ihr Unternehmen jedoch Kurzarbeit an. In diesem Fall erhalten Sie nur für die Zeit vom 20. bis zum 22. März einschließlich Lohnfortzahlung. Dann können Sie ab dem 23. März Krankengeld erhalten. Allerdings müssen Sie hierzu eine von Ihrem Arzt ausgefüllte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei Ihrer Krankenkasse einreichen. 

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Sie beziehen Geldleistungen von Ihrer Krankenkasse und Ihr Arbeitgeber ist aus Gründen höherer Gewalt gezwungen, Beschäftigte in Kurzarbeit zu schicken?

Solange die Krankenkasse Ihre Arbeitsunfähigkeit anerkennt, ändert sich nichts für Sie. Wenn Sie zum Ende des anerkannten Zeitraums der Arbeitsunfähigkeit gesundheitlich nicht in der Lage sind, zu arbeiten, müssen Sie der Krankenkasse (innerhalb von zwei Tagen ab dem Tag nach dem Ende der Anerkennungszeit Ihrer Arbeitsunfähigkeit) eine neue ärztliche Bescheinigung zukommen lassen, damit der Vertrauensarzt die Anerkennung verlängern kann. 

Wenn Sie der Krankenkasse Ihre Mobiltelefonnummer mitgeteilt haben, werden Sie wenige Tage vor dem Ende der Anerkennung eine SMS von der Krankenkasse erhalten, um Sie darauf hinzuweisen, dass Sie innerhalb einer bestimmten Frist ein Verlängerungsattest Ihres Arztes vorlegen müssen, damit Ihre Arbeitsunfähigkeit weiterhin anerkannt bleibt.

Wenn die Anerkennung Ihrer Arbeitsunfähigkeit nicht verlängert wird, Ihr Unternehmen aber noch nicht wieder arbeitet, können Sie, genau wie Ihre eventuellen Kollegen, zeitweilig Arbeitslosengeld aus Gründen höherer Gewalt erhalten. Wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber oder an die Personalverwaltung Ihres Unternehmens, um mehr zu erfahren. Sie müssen einen Antrag auf zeitweiliges Arbeitslosengeld bei einer Zahlstelle Ihrer Wahl beantragen (Gewerkschaft oder HfA [Hilfskasse für die Auszahlung des Arbeitslosengeldes, frz. CAPAC]).

Weitere Informationen auf der Webseite des LFA

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Sie sind Selbstständige(r) und müssen Ihre Tätigkeit wegen der Covid-19-Krise ganz oder teilweise unterbrechen?

Selbstständige, die aufgrund der Schließungsmaßnahmen der Regierung gezwungen sind, ihre Tätigkeiten einzustellen, haben Anspruch auf Geldleistungen im Rahmen der Übergangsrechte wegen behördlich verfügter Unterbrechung. Dieser Anspruch gilt für März, April und Mai 2020 (mit der Möglichkeit einer Verlängerung, sollten die Maßnahmen verlängert werden). Es spielt keine Rolle, ob die Tätigkeit ganz oder teilweise unterbrochen wird. So können Restaurantbetreiber, die sich auf die sich auf die Zubereitung von Mahlzeiten zum Abholen verlegt haben, diese Leistung auch beantragen. Es ist keine Mindestdauer der Unterbrechung für diese Gruppe der Selbstständigen vorgesehen. 

Die anderen Selbstständigen haben Anspruch auf die gesamte vorgesehene Geldleistung für März, April und Mai, sobald sie ihre Tätigkeiten mindestens an sieben aufeinanderfolgenden Tagen in jedem der drei Monate wegen des Coronavirus unterbrechen. Die monatliche Finanzhilfe beträgt 1291,69 Euro, wenn keine Unterhaltsberechtigten zu versorgen sind, und 1614,10 Euro, wenn Unterhaltsberechtigte zu versorgen sind. Der Familienstand ist der Stand, der für die Krankenkasse auf der Grundlage der Daten des Nationalregisters gilt. Hierfür muss aber keine Bescheinigung der Krankenkasse vorgelegt werden. Eine Erklärung auf den Namen des Selbstständigen, in der dieser bestätigt, dass er mindestens eine unterhaltsberechtigte Person so versorgen hat, genügt. 

Der Antrag auf die Geldleistungen im Rahmen des Überbrückungsrechts ist bei Ihrer Sozialversicherungskasse zu stellen.  

Als helfender Ehepartner (Maxi-Statut) können Sie normalerweise die gleichen Ansprüche geltend machen wie ein Selbstständiger.  Informieren Sie sich für weitere Informationen bitte bei Ihrer Sozialversicherungskasse. 

Weitere Informationen:

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Sie nehmen als Selbstständiger zurzeit das Überbrückungsrecht in Anspruch, aber Ihr Arzt stellt Ihnen jetzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus, weil Sie Covid-19-Symptome haben?

Wenn Sie eine Leistung im Rahmen des Überbrückungsrechts beziehen, darf die Krankenkasse Ihnen kein Krankengeld gewähren. 

Nehmen wir ein Beispiel: nach Ankündigung der Regierungsbeschlüsse haben Sie am 18. März Ihre Erwerbstätigkeit als Selbstständiger unterbrochen. Sie haben das Überbrückungsrecht geltend gemacht und erhalten von Ihrer Sozialversicherungskasse eine monatliche Zuwendung für März und April. Am 14. April rufen Sie Ihren Arzt an, weil Sie Covid-19-Symptome haben und dieser schreibt Sie bis zum 15. Mai einschließlich krank. Vom 14. bis zum 30. April erhalten Sie kein Krankengeld, weil Sie ja bereits eine Zuwendung im Rahmen des Überbrückungsrechts erhalten. Ab dem 1. Mai zahlt dann die Krankenkasse solange Krankengeld, wie Sie vom Arzt krankgeschrieben sind. Wenn die Regierung jetzt im Mai das Überbrückungsrecht verlängern sollte, erhalten Sie diese Zuwendung möglicherweise nicht mehr, weil diese nicht mit dem Krankengeld vereinbar ist. 

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Sie waren vorher bereits krankgeschrieben und übten mit Genehmigung des Vertrauensarztes eine (Teilzeit-)Tätigkeit als Selbstständiger aus, die Sie wegen der Covid-19-Symptome jetzt nicht mehr ausüben können?

In diesem Fall erhalten Sie keine Leistung im Rahmen des Überbrückungsrechts für die Aussetzung Ihrer Tätigkeit. Sie erhalten dann wieder die vollen Geldleistungen der Krankenkasse.

Wenn Sie hauptberuflich als Selbstständiger versichert und als solcher krankgeschrieben sind, müssen Sie Ihre Krankenkasse anhand des entsprechenden vereinfachten Formulars benachrichtigen, um wieder das volle Krankengeld für Selbstständige zu erhalten. Dann müssen Sie sich aber auch die vertrauensärztliche Genehmigung verlängern lassen für die Zeit der Tätigkeitsunterbrechung. 

Wenn Sie hauptberuflich als Arbeitnehmer versichert und als solcher krankgeschrieben sind, Ihre Genehmigung sich jedoch auf eine Tätigkeit als Selbstständiger bezieht, müssen Sie diese genehmigte Tätigkeit anhand des entsprechenden vereinfachten Formulars mitteilen. Die Krankenkasse zahlt Ihnen dann in der Zeit der Unterbrechung Ihrer Tätigkeit wieder Krankengeld als Arbeitnehmer. 

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Sie üben während Ihrer Arbeitsunfähigkeit eine vom Vertrauensarzt genehmigte Tätigkeit aus, müssen aber zu Hause bleiben, ohne die Möglichkeit, zu arbeiten?

Sie erhalten gleichzeitig Arbeitslosengeld und Geldleistungen wegen Arbeitsunfähigkeit. Es gelten die Regeln zum gleichzeitigen Bezug von Leistungen. Das Gleiche gilt für Selbstständige, die eine genehmigte Tätigkeit als Arbeitnehmer ausüben. 

Wenn Sie als Selbstständiger gemeldet sind und Sie Ihre genehmigte Tätigkeit ebenfalls als Selbstständiger ausüben, erhalten Sie ab dem ersten Tag der zeitweiligen Unterbrechung Ihrer genehmigten Tätigkeit wieder die vollen Geldleistungen der Krankenkasse. Der gleichzeitige Bezug von Geldleistungen der Krankenkasse und der Entschädigung, die im Rahmen des Überbrückungsrechts gezahlt wird, ist nicht erlaubt. Das Gleiche gilt auch für Arbeitnehmer, die eine genehmigte Tätigkeit als Selbstständige ausüben. 

Bitte beachten Sie, dass Sie im Falle einer Covid-19-Infektion vollständig krankgeschrieben werden und in diesem Fall lediglich Geldleistungen aus der Krankenversicherung beziehen. 

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten Zusammentreffen und Kürzung der Geldleistungen.

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Sie sind schwanger: welches sind die Maßnahmen zur Vorbeugung oder der Entfernung vom Arbeitsplatz?

Aufgrund der Tatsache, dass schwangere Frauen derzeit keine Risikogruppe bilden, entscheidet der Vertrauensarzt (oder der Präventionsberater), ob Sie Ihrer Arbeit fernbleiben müssen oder ob Ihre Arbeitsbedingungen im Rahmen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus angepasst werden müssen.  

In jedem Fall ist Ihr Arbeitgeber angewiesen, die allgemeinen Hygiene-Richtlinien anzuwenden. Er muss alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, die zu Ihrem Schutz beitragen; eine Plexiglas-Abschirmung, falls Sie an einer Kasse arbeiten; die regelmäßige Reinigung von Oberflächen am Arbeitsplatz; die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten (das "Home Office" ist verplichtend für alle Unternehmen, die nicht als systemrelevant eingestuft sind), die Einhaltung der Regeln des sozialen Abstands ("Social-Distancing"), die Bereitstellung geschlossener Abfalleimer (bspw. in Apotheken)...

Falls Sie in einem Tätigkeitsbereich arbeiten, der auch außerhalb einer Krisenzeit als riskant eingestuft ist (mit Patienten, kleinen Kindern, gefährlichen Substanzen), muss Ihr Arbeitgeber vorbeugende Maßnahmen ergreifen, sobald er über Ihre Schwangerschaft informiert ist. 


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Sie müssen die Arbeit in den letzten sechs Wochen Ihrer Schwangerschaft einstellen?

Für Krankheitstage, Arbeitsunfähigkeit oder Kurzarbeit in der Zeit, in der Sie eigentlich bereits Mutterschaftsurlaub nehmen könnten oder müssten (also in den fünf wahlfreien Wochen und der Pflichtwoche vor dem Entbindungstermin) läuft zurzeit ein Gesetzänderungsverfahren, das dafür sorgen soll, dass Krankheitstage in den sechs Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin auf die Zeit nach der Geburt des Kindes verschoben werden können. 

Sobald die Gesetzänderung in Kraft tritt, dürfen bis zu 14 Wochen Mutterschaftsurlaub nach der Geburt des Kindes genommen werden, (die Maßnahme wird ab dem 1. März 2020 rückwirkend gelten). Bei Mehrlingsgeburten können bis zu sieben Wochen des wahlfreien Mutterschaftsurlaubs auf die Zeit nach der Entbindung verschoben werden, sodass Sie dann insgesamt 19 Wochen Mutterschaftsurlaub nach der Geburt erhalten, auch wenn Sie innerhalb der sechs Wochen vor der Geburt Ihre Arbeit bereits einstellen mussten. 

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Darf ein Geburts-, Adoptions- oder Pflegeelternurlaub, der wegen der Ausgangsbeschränkungen nicht genommen werden kann, verlängert werden?

Sie sind derzeit in Kurzarbeit oder haben keine Möglichkeit, diesen Urlaub wegen Arbeitsüberlastung im Rahmen der aktuellen Krisensituation zu nehmen? Hierzu sei zunächst klargestellt, dass Sie das Recht haben, diesen Urlaub (10 Tage Geburts-/Vaterschaftsurlaub) innerhalb von vier Monaten nach der Geburt Ihres Kindes zu nehmen. Erst nach Ablauf dieser Frist und bei Fortbestand der Einschränkungen über den Sommer hinaus stellt sich diese Frage. In diesem Fall wird der Föderale Öffentliche Dienst Beschäftigung, Arbeit und soziale Konzertierung zu entscheiden haben. 

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Sie hatten einen Termin beim Vertrauensarzt im Rahmen Ihrer Arbeitsunfähigkeit?

 Die Krankenkassen haben mit dem Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung (LIKIV) vereinbart, dass die Sprechzeiten des Vertrauensarztes unverändert bleiben, aber die Gespräche telefonisch stattzufinden haben. Der Vertrauensarzt der Krankenkasse oder eine nichtärztliche Gesundheitsfachkraft wird Sie frühestens einen Tag vor dem Datum Ihres Termins telefonisch kontaktieren. 

Bitte beachten Sie, dass Sie für diese telefonische Beratung während der für den Termin vorgesehenen Tageshälfte erreichbar bleiben müssen. Der Vertrauensarzt wird versuchen, sie möglichst pünktlich anzurufen, kann aber möglicherweise die Uhrzeiten nicht auf die Minute genau einhalten. Wir bitten Sie auch, alle aktuellen medizinischen Unterlagen bereitzuhalten, damit dieses Telefonat so effizient wie möglich geführt werden kann.

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Werde meine Pflegeleistungen weiterhin erstattet?

In jedem Fall.  Sie können Ihre Bescheinigungen weiterhin in die grünen CKK-Briefkästen einwerfen. Diese werden regelmäßig geleert und die Erstattungen erfolgen innerhalb der gewohnten Fristen. 

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Sie weisen Covid-19-Symptome (Atemwegserkrankungen, Husten, Fieber,...) und Sie möchten Ihren Hausarzt konsultieren?

Rufen Sie Ihren Hausarzt an und schildern Sie Ihm Ihre Symptome mündlich. Begeben Sie sich nicht in eine Praxis oder in eine Notaufnahme. Ihr Hausarzt wird Ihnen telefonisch mitteilen, ob Sie zu Hause bleiben oder sich in ein Krankenhaus begeben sollen. Für diese Diagnose müssen Sie nichts bezahlen.  Der Arzt erhält ein Honorar in Höhe von 20 Euro direkt von Ihrer Krankenkasse (das Drittzahlersystem ist die vom Likiv bevorzugte Lösung). Ihr Arzt darf keinen Honorarzuschlag von Ihnen verlangen - selbst dann nicht, wenn er kein Vertragsarzt ist. 

Falls Ihr Arzt eine Covid-19-Ansteckung vermutet, wird er Ihnen ein ärztliches Attest zukommen lassen. 

Ein medizinischer Rat kann unter den gleichen Bedingungen auch von einem Arzt erteilt werden, den Sie im Rahmen eines organisierten allgemeinmedizinischen Bereitschaftsdienstes konsultieren.

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Sie leiden unter einer chronischen Krankheit, bedürfen regelmäßiger medizinischer Begleitung, können aber derzeit Ihren Arzt nicht aufsuchen?

Es ist wichtig, dass Sie trotz der Ausgangsbeschränkungen und der Maßnahmen der sozialen Distanzierung, die die Föderalregierung ergriffen hat, weiterhin von Ihrem Arzt begleitet werden.

Zögern Sie nicht, Ihren Arzt telefonisch zu kontaktieren, um seinen Rat zu erhalten und die Kontinuität Ihrer Behandlung und Betreuung zu gewährleisten. Das ärztliche Honorar in Höhe von 20 Euro wird dem Arzt direkt von der Krankenkasse gezahlt (das Drittzahlersystem ist die vom Likiv bevorzugte Lösung). Ihr Arzt darf keinen Honorarzuschlag von Ihnen verlangen - selbst dann nicht, wenn er kein Vertragsarzt ist.  Ihr Arzt kann auf diese Weise alle 30 Tage fünf Leistungen bescheinigen. 

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Was tun im Falle der Notwendigkeit medizinischer Betreuung im Ausland? Welche Bedingungen müssen Sie erfüllen?

Sind Sie zwischen dem 15. März und dem 14. Juni ins Ausland verreist?

Dann hatten Sie für diese Zeit keinen Anspruch auf den Reisebeistand der CKK.


Planen Sie demnächst eine Auslandsreise? Welche Reiseziele sind erlaubt?

Seit dem 15. Juni sind Reisen zwischen den Staaten der Europäischen Union, dem Vereinigten Königreich und den vier weiteren Ländern, die dem Schengener Abkommen beigetreten sind (Schweiz, Liechtenstein, Island, Norwegen) erlaubt. Reisen außerhalb Europas sind noch nicht erlaubt.

Allerdings ist Vorsicht geboten, denn jeder Staat beschließt selbst über die Öffnung seiner Grenzen. Die Lage kann sich also ändern. Welche Bestimmungen in Ihrem Reiseland gelten erfahren Sie auf der Website des FÖD Auswärtige Angelegenheiten. Mutas richtet seine Versicherungsdeckung nach diesen Vorgaben. 

 


Mutas deckt die medizinischen Kosten im Ausland (siehe weiter unten 'Unter welchen Bedingungen?'). Wenn Sie eine ärztliche Beratung in Anspruch nehmen oder Arzneimittel kaufen müssen, bewahren Sie alle Belege auf und reichen Sie diese nach Ihrer Rückkehr bei Ihrer Krankenkasse ein. Wenn Sie ins Krankenhaus müssen, benachrichtigen Sie Mutas innerhalb von 48 Stunden. Wenn Sie Ihren Aufenthalt verlängern müssen, weil Sie im Ausland unter Quarantäne gestellt werden, übernimmt Mutas die Beherbergungskosten ab dem ursprünglich vorgesehenen Rückreisedatum sowie den Rückflug mit einem gewöhnlichen Linienflug. 


Allerdings müssen hierzu einige Bedingungen erfüllt sein: 

  • Die Infektion mit dem Coronavirus muss nachweislich vor Ort stattgefunden haben (keine Symptome/kein Verdacht auf Covid-19 vor der Abreise ins Ausland);
  • Am Tag der Abreise muss die Reiseempfehlung positiv sein (Ausreise von Belgien in das Reiseland). Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website des FÖD Auswärtige Angelegenheiten. 

Achtung, Mutas übernimmt weder Kosten, wenn Sie bei der Ankunft im Reiseland in Quarantäne verbleiben müssen, noch für Labortests, die von einigen Staaten bei der Einreise verlangt werden.


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Haben Sie ein genehmigungspflichtiges Medikament, das zwischen dem 13.02. und 31.05. abläuft? Ihr Arzt ist zurzeit nicht erreichbar?

Kein Problem. Die CKK sorgt auch in dieser Krise dafür, dass alles Nötige veranlasst wird. Ihre Genehmigung wird um drei Monate verlängert. Ihr Apotheker kann die Verlängerung über seine Datenbank prüfen.

Wenn Ihre Genehmigung eine maximale Packungsgröße beinhaltet, wird Ihr Apotheker sie den neuesten Vorgaben entsprechend anpassen.

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Sie nehmen täglich Medikamente ein und machen sich Sorgen, ob die Krankenhausärzte informiert werden, wenn Sie wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen?

Wenn Sie an einer chronischen Krankheit leiden, ist ein vollständiger und aktueller Medikationsplan unverzichtbar, nicht nur für das Pflegepersonal, das Sie normalerweise betreut, sondern auch während eines Krankenhausaufenthalts. Das ist in der Tat eine wertvolle Information, die die sichere Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen Versorgung fördert. Die Behandlung der Covid-19-Infektion erfordert nämlich gegebenenfalls die Verabreichung von Arzneimitteln, die mit Ihrer üblichen Behandlung und sogar mit Arzneimitteln, die Sie auf eigene Initiative einnehmen, ernsthaft interagieren können. Andererseits ist es entscheidend, dass Ihre Behandlungen weiterhin korrekt durchgeführt und nicht unterbrochen werden.

Daher empfehlen wir Ihnen, für den Fall, dass Sie in ein Krankenhaus eingewiesen werden, den Medikationsplan Ihres Apothekers mitzunehmen. Dieser Plan kann Ihnen das Leben retten! Wenn Sie keinen aktuellen Arzneimittelplan besitzen, lassen Sie sich einen solchen Plan von Ihrem Apotheker erstellen. Wenn Sie ihn nicht selbst abholen können, darf der Apotheker ihn auf Ihren Wunsch einem Angehörigen aushändigen.

Wenn kein Medikationsplan besetht, müssen Sie unbedingt die Kontaktdaten Ihres Apothekers mitteilen, wenn Sie ins Krankenhaus kommen. Aber auch Ihre Angehörigen müssen hierüber informiert sein. Dies erleichtert dem Pflegepersonal die Kontaktaufnahme mit Ihrem Apotheker.


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Vor der Coronakrise konsultierten Sie regelmäßig einen Kinesiotherapeuten oder Ihr Kind einen Logopäden? Sie stellen sich die Frage, ob die Behandlung während der Ausgangsbeschränkungen wieder aufgenommen werden kann?

Trotz des besonderen Kontextes der Covid-19-Krise ist es wichtig, dass Sie als Patient so weit wie möglich von der Kontinuität der Versorgung profitieren, natürlich unabhängig von jeder dringenden Intervention. Aber es hängt alles von der Art der Behandlung und der Nachsorge ab, die Sie oder Ihr Kind benötigen. Das Likiv hat Schritte unternommen, damit bestimmte Gesundheitsdienste aus der Ferne und ohne physischen Kontakt abgerechnet werden können. Dies gilt für psychiatrische Beratungen, Kinesiotherapie, Sprach- und Ernährungstherapie, ergotherapeutische Beratungen, Diabetesaufklärung, psychologische Erstberatungen, prä- und postnatale Betreuung durch die Hebamme usw. Die Maßnahmen können sich von Dienstleistung zu Dienstleistung unterscheiden, aber für videogestützte Beratungen oder Betreuung müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein:

  • Als Patient müssen Sie diesem Fernservice zustimmen und in der Lage sein, mit einem PC zu arbeiten;
  • die Kommunikation muss sicher sein;
  • die Dauer der Dienstleistung muss den Normen entsprechen;
  • die Zahl der erstatteten Sitzungen ist begrenzt (um die Qualität der Versorgung zu gewährleisten)

Für jede Ferndienstleistung erhält Ihr Leistungserbringer von der Krankenkasse eine feste Gebühr, die per Ministerialerlass festgelegt wird. Außer für bestimmte Leistungen (Ergotherapie, Diätetik, Primärversorgungspsychologie) müssen Sie keine Eigenbeteiligung leisten. Ihnen dürfen keine zusätzlichen Gebühren in Rechnung gestellt werden, auch wenn Ihr Leistungserbringer den Vertrag mit den Krankenkassen nicht unterzeichnet hat;

Ausführlichere Informationen nach Art der Dienstleistung finden Sie auf der Webseite des Likiv (in französischer bzw. niederländischer Sprache)

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Werden vor- und nachstationäre Leistungen, die aufgrund der Maßnahmen gegen das Coronavirus verschoben wurden, von der Krankenkasse erstattet?

Vor- und nachstationäre Leistungen, die aufgrund der Maßnahmen gegen das Coronavirus außerhalb der vorgesehenen Fristen (30 Tage vorher und 90 Tage nachher) erbracht werden müssen, werden von der Krankenkasse erstattet. Reichen Sie uns dazu bitte eine Bescheinigung des Krankenhauses ein, die die Verschiebung des Eingriffs oder der nachstationären Leistungen präzisiert. 

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