Covid-19GesundheitSich in seinem Körper wohlfühlenVorbeugung im Alltag

Impfung

Durch eine Impfung können wir uns vor schweren Erkrankungen schützen. In Belgien ist einzig die Impfung gegen Kinderlähmung Pflicht.

Durch eine Impfung können wir uns vor schweren Erkrankungen schützen. In Belgien ist einzig die Impfung gegen Kinderlähmung Pflicht.  Dennoch sind auch andere Impfungen empfehlenswert. Es ist in der Tat so, dass der Vormarsch einer Krankheit besser gestoppt werden, wenn sich viele Menschen impfen lassen. Dadurch laufen gefährdete Völker weniger Gefahr sich zu infizieren.

Wie funktioniert ein Impfstoff?

  • Die meisten Impfstoffe bestehen aus Krankheitserregern in abgeschwächter Form und in Teilen von Krankheitserregern.
  • Im Körper bildet das Immunsystem Antikörper.
  • Diese Antikörper richten sich gegen die speziellen Merkmale der Krankheitserreger stören die schädlichen Mikroben, wenn der Körper mit ihnen in Kontakt kommt und verhindern den Ausbruch der Krankheit.

Der Belgische Hohe Gesundheitsrat empfiehlt das folgende Impfschema. In den meisten Fällen müssen Impfungen wiederholt werden: gegen Starrkrampf beispielsweise sollten Sie sich alle 10 Jahre impfen lassen. Die Fristen sollten indes unbedingt eingehalten werden, da der Körper irgendwann "vergessen haben wird", dass er in der Jugendzeit gegen die eine oder andere Erkrankung geimpft wurde. Die Erneuerung einer Impfung ist bedeutet optimaler Schutz gegen (schwere) Erkrankungen.

Wann sollte man sich impfen lassen?

Je mehr sich die Bevölkerung impfen lässt, je geringer wird die Vorherrschaft einer Erkrankung. Wenn bei immunstarken Menschen eine Impfung weniger wichtig ist, die ausbreitung von schweren Erkrankungen kann verhindert werden, wenn sich Risikopersonen impfen lassen: hier sei im Besonderen an Kinder, Senioren oder chronisch Kranke gedacht. Wenn Sie sich auch nicht für sich selbst impfen lassen, denken Sie "an die anderen".


Aufgrund einer erhöhten und weltweiten Mobilität der Menschen und einer nicht zu verachtenden "Anti-Impf-Mentalität" stellen wir in den vergangenen Jahren ein Wiederaufflammen von Erkrankungen fest, von denen wir meinten, dass sie in unseren Breiten ausgelöscht waren: Tuberkulose, Keuchhusten und Röteln machen sich erneut breit und verursachen den Tod vieler Menschen. Impfung bleibt demzufolge eine unumgängliche Vorbeugemaßnahme, wenn wir Wert auf ein kollektives Wohlbefinden legen!

Nicht nur Kinder sollten geimpft werden!

Impfung geht uns alle an! Auch wenn wahr ist, dass die hauptsächlichen Impfungen in erster Linie Kinder zwischen dem Säuglingsalter und dem Heranwachsen angehen, andere Impfungen betreffen wiederum Jugendliche, Erwachsene oder bestimmte Berufsgruppen.

  • Die Grippeimpfung beispielsweise muss jedes Jahr erneuert werden. Sie betrifft in erster Linie schwache Menschen(Kleinkinder, Menschen im hohen Alter, chronisch Kranke), aber auch Menschen in medizinischen Berufen, da sie laufend mit zahlreichen Patienten in Kontakt kommen.
  • Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs zählt zu den "neueren" Impfungen. Sie betrifft junge Mädchen und sollte möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr ausgeführt werden.
  • Die Impfung gegen Keuchhusten gehört zu den Grundimpfungen. Gesundheitsämter laden vermehrt junge oder zukünftige Eltern zu einer Vorbeugeimpfung gegen Keuchhusten ein, da Keuchhusten für Erwachsene zwar harmlos ist, für Kinder hingegen eine tötliche Gefahr darstellen kann.
  • Eine Impfung gegen Starrkrampf gehört bei uns zu den sogenannten "Klassikern". Sie sollte alle 10 Jahre wiederholt werden. Menschen, die beruflich oder während ihrer Freizeit einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind (Gärtner, Menschen in Kontakt mit Pferden, ...) sollten sie nicht vergessen!

Gesundheitsinfo: CKK-Gesundheitsförderung

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