HomeWas tun bei ....ArbeitsunfähigkeitDer Übergang zur Invalidität

Soziale Vorteile und finanzielle Unterstützung

Wenn Sie seit mehr als einem Jahr arbeitsunfähig krankgeschrieben sind, erhalten Sie auch verschiedene soziale Vorteile ab dem 1. Januar des Jahres, das auf die Anerkennung der Invalidität (GLOSSAR) folgt.

  • Heizkostenzuschuss unter bestimmten Voraussetzungen, 
  • Einkommenssteuerermäßigung,
  • Immobiliensteuerermäßigung (für Eigentümer und Mieter), 
  • Preisermäßigung bei öffentlichen Verkehrsbetrieben, 
  • Sozialtarif für Telefon unter bestimmten Voraussetzungen (Einkommen und Familienstand),
  • Leistungen der Gemeinde: einige Kommunen gewähren Personen mit einem bestimmten Sozialstatus besondere Vorteile (Senkung der Gemeindesteuer usw.)
  • Sozialtarif für Gas und Strom,
  • usw. …

Es können auch noch weitere finanzielle Hilfen in Anspruch genommen werden:

  • beim Fonds für Berufskrankheiten  und beim Fonds für Arbeitsunfälle
  • Beihilfe für Personen mit einer Behinderung (Einkommensersatzhilfe, Eingliederungshilfe und Hilfe für ältere Menschen)
  • bei der Dienststelle für Personen mit Behinderung . .

Für weitere Informationen zu den sozialen Vorteilen und finanziellen Hilfen wenden Sie sich an den Sozialdienst  der Christlichen Krankenkasse, der Sie gerne persönlich berät.
Wenn Sie in Geldnot geraten sind, wenden Sie sich zunächst an den Sozialdienst Ihrer Krankenkasse. Der Sozialdienst kann Ihnen beispielsweise helfen, Ihr Budget zu überprüfen, Sie bei Behördengängen begleiten, damit Sie alle sozialen Leistungen erhalten, die Ihnen zustehen.
Die finanziellen Verbindlichkeiten, die Sie in der Vergangenheit eingegangen sind, können bei Verlust des Arbeitsplatzes, Langzeiterkrankung, Behinderung oder Invalidität zu einem Problem werden. Kreditaufnahmen zur Finanzierung von Konsumgütern, neue Darlehen zur Abzahlung der Schulden… und schon befinden wir uns in der Spirale der Überschuldung. Wenn die finanziellen Engpässe sich häufen, die Schulden nicht mehr beglichen werden können und Sie sich in der Sackgasse befinden, wenden Sie sich an einen Schuldenvermittlungsdienst. Diese kostenlose und persönliche Beratung umfasst mehrere Aspekte: Kontaktaufnahme mit den Gläubigern, Aushandeln eines Zahlungsaufschubs, Erstellen eines Tilgungsplanes… Der Sozialdienst  der Christlichen Krankenkasse kann Sie an einen geeigneten Schuldenvermittlungsdienst verweisen.


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