Dieser Themenbereich umfasst mehrere mündliche Aussagen von Betroffenen, Videokapseln und schriftliche Aussagen: wie der Übergang von der Arbeitsunfähigkeit zur Erwerbsunfähigkeit (Invalidität) erlebt wird, wie der Kontakt mit den Ärzten und dem Sozialdienst verlaufen ist, wie Verwaltungsprobleme und administrative Schwierigkeiten überwunden wurden, die Umschulung, Gesundheit oder Selbsthilfegruppen, Gesprächskreise und soziale Kontakte.

Ich bin krankgeschrieben seit ich mir eine Thrombose und eine Lungenembolie zugezogen habe. Jetzt muss ich lernen, mit meiner Krankheit und meinen Schmerzen zu leben, aber auch mit den anderen. Ich habe gelesen, dass sich viele in der gleichen Lage befinden. Und es hellt die Stimmung auf, zu erfahren, dass man sich nicht zu Hause einigeln sollte, sondern Dinge tun sollte, die man noch tun kann, um aus dem Teufelskreis auszubrechen. Michelle, 45 Jahre. 

Das kann jedem passieren, selbst dem Vertrauensarzt der Krankenkasse, der so gute Ratschläge für seine Patienten hat. Johann, 50 Jahre.

Es tut wirklich gut, all diese Informationen über die Arbeitsunfähigkeit zu lesen, und vor allem, anhand der Aussagen festzustellen, dass die eigenen Sorgen auch die Sorgen der anderen sind. Jasmin, 49 Jahre.