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Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) – Verhaltensregeln

Seit dem 30. April 2014 gilt das Twin-Peaks-II-Gesetz. Ein Teil der Grundsätze der MiFID-Richtlinie der Europäischen Union, der bereits für den Bankensektor galt, wurde jetzt auch auf die Versicherungsmärkte ausgeweitet.

Die Versicherungsunternehmen und -vermittler sind verpflichtet, ehrlich, redlich und professionell im bestmöglichen Interesse ihrer Kunden zu handeln. Dieses Prinzip ist auch die „Grundregel“, auf der die unterschiedlichen Verhaltensregeln und organisatorischen Anforderungen beruhen. Durch die Richtlinie über Markte für Finanzinstrumente soll für mehr Kohärenz bei den verschiedenen Regeln und einen verbesserten Verbraucherschutz gesorgt werden.

Konkret muss die Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit CKK-Assura auf folgende Grundsätze achten:

1. Sorgfaltspflicht

Die Dienstleistungserbringer müssen sich verpflichten, im besten Interesse ihrer Kunden, d.h. der Mitglieder der Christlichen Krankenkassen, ehrlich, redlich und professionell zu handeln. Vor Abschluss eines Geschäfts ist der Dienstleistungserbringer verpflichtet, sich über die Wünsche oder Bedürfnisse seines Kunden zu erkundigen.

Die Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit CKK-Assura bietet zwei Produktfamilien des Zweigs 2 „Krankenversicherung“ an: eine Krankenhausversicherung und eine Zahnzusatzversicherung. Diese Versicherungen haben jeweils besondere Eigenschaften, anhand derer sich die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden ermessen lassen. Die verschiedenen Produkte sind:

• Hospi + in Verbindung mit der solidarischen Krankenhausversicherung (operatives Geschäft im Sinne des Gesetzes vom 26. April 2010): es handelt sich um eine Schadensersatzversicherung, die insbesondere dazu dient, die mit einer Behandlung im Mehrbett- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus verbundenen Kosten zu erstatten. Bei schweren und kostspieligen Krankheiten ist ein Kostenzuschuss vorgesehen. Die Versicherung übernimmt keine vor- und nachstationären Kosten.

• Hospi +100 in Verbindung mit der solidarischen Krankenhausversicherung (operatives Geschäft im Sinne des Gesetzes vom 26. April 2010): es handelt sich um eine Schadensersatzversicherung, die Zimmer- und übertarifliche Arztkosten bis zum Einfachen des amtlichen Tarifs übernimmt. Bei schweren und kostspieligen Krankheiten ist ein Kostenzuschuss vorgesehen.

• Hospi +200 in Verbindung mit der solidarischen Krankenhausversicherung (operatives Geschäft im Sinne des Gesetzes vom 26. April 2010): es handelt sich um eine Schadensersatzversicherung, die Zimmer- und übertarifliche Arztkosten bis zum Zweifachen des amtlichen Tarifs übernimmt. Bei schweren und kostspieligen Krankheiten ist ein Kostenzuschuss vorgesehen. Die Versicherung übernimmt vor- und nachstationären Kosten.

• Denta + in Verbindung mit der Denta-Solidar (operatives Geschäft im Sinne des Gesetzes vom 26. April 2010): es handelt sich um eine Versicherung zur Deckung der gesetzlichen Eigenanteile für zahnärztliche Leistungen und nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattete Prothesen.

2. Informations

Die Dienstleistungserbringer müssen vor jedem Vertragsabschluss die Kunden klar, deutlich und nicht irreführend, sowohl über die vorgeschlagenen Versicherungsverträge als auch über den Dienstleistungserbringer, aufklären.

3. Vorkehrungen zur Handhabung von Interessenkonflikten

Die Dienstleistungserbringer sind verpflichtet, Verfahren zur Verhütung von und zum Umgang mit Interessenkonflikten auszuarbeiten, die nachteilige Auswirkungen für die Kunden haben könnten. Der Dienstleistungserbringer muss die Interessenkonflikte erkennen, und Vorkehrungen treffen, um diese zu vermeiden oder zu handhaben.

Die Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit CKK-Assura ist bei der Ausübung ihrer Tätigkeit kaum echten Interessenkonflikten ausgesetzt. Trotzdem ist der Schutz der Interessen unserer Versicherten Kernstück unserer Strategie. Aus diesem Grund hat die Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit Vorkehrungen zum Umgang mit Interessenkonflikten getroffen.

Anreize

Die VGaG CKK-Assura stellt ihren Versicherten keinerlei Aufnahmegebühr oder Verwaltungskosten in Rechnung. Die ausschließlichen Versicherungsvermittler (Regionalkrankenkassen) erhalten von der VGaG CKK-Assura eine jährliche Entschädigung für die Verwaltung der Versicherungsverträge und die Regelung der Schadensfälle im Rahmen der zwischen den Parteien unterzeichneten Vermittlungsvereinbarung. Diese Entschädigung deckt ausschließlich die tatsächlich entstandenen Kosten und gründet sich auf die Anzahl Personen, die für diese Aufgaben zuständig sind. Es besteht keinerlei Produktionsförderungsanreiz.

Zulassungen

Die Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit CKK-Assura ist als Versicherungsunternehmen unter der Nummer 150/02 für die Zweige 2 (Krankheit) und 18 (Beistand) der Nichtlebensversicherungen zugelassen.

Für die Vermittlung greift die VGaG CKK-Assura auf ausschließliche Vermittler zurück. Bei diesen handelt es sich um die Regionalkrankenkasse der CKK, die der VGaG CKK-Assura beigetreten sind. 

Diese sind als Versicherungsvermittler unter der folgenden Zulassungsnummer anerkannt:

·      109 – Mutualité Chrétienne du Brabant Wallon, Boulevard des Archers, 54 à 1400 – NIVELLES-1001c

·      128 – Mutualité Chrétienne du Hainaut Oriental, Rue du Douaire, 40, 6150 – ANDERLUES-1002c

·      129 – Mutualité Chrétienne Hainaut-Picardie, Rue St Brice, 44, 7500 – TOURNAI-1003c

·      130 – Mutualité Chrétienne de Liège, Place du XX Août, 38, 4000 – LIEGE-1004c

·      132 – Mutualité Chrétienne de la Province du Luxembourg, rue de la Moselle 7-9, 6700 – ARLON-1005c

·      134 – Mutualité Chrétienne de la Province de Namur, Rue des Tanneries 55, 5000 – NAMUR-1006c

·      135 – Mutualité St Michel, Boulevard Anspach 111-115, 1000 – BRUXELLES-1007c

·      137  Christliche Krankenkasse des Gerichtsbezirks Verviers und Eupen, Rue Laoureux 25-29, 4800 VERVIERS – 1008c

Aufsicht

Für die Aufsicht der Versicherungsgesellschaften auf Gegenseitigkeit und ihrer Vermittler auf Gegenseitigkeit sind die Belgische Nationalbank und die Aufsichtsbehörde der Krankenkassen zuständig.

Belgische Nationalbank (BNB) – Rue de Berlaimont 12 – 1000 BRÜSSEL

Aufsichtsbehörde der Krankenkassen (ABK)- Rue de l’Astronomie 1 – 1210 BRÜSSEL

Kommunikation

Die gesamte Kommunikation mit unseren Versicherten erfolgt in der Sprache, die der Versicherte beim Beitritt zur Christlichen Krankenkasse gewählt hat, d.h. entweder Französisch oder Deutsch.

Sämtliche Unterlagen (Kostenvoranschläge, Versicherungsanträge, allgemeine Bestimmungen, besondere Bestimmungen, Werbeunterlagen, Internetseite) sind in französischer und deutscher Sprache verfügbar.

 

Die Kommunikation mit unseren Versicherten erfolgt über:

• gewöhnliche Schreiben mit der Post oder E-Mail;

• telefonisch;

• den direkten Kundenkontakt in den Geschäftsstellen, die Versicherungsvermittler der VGaG CKK-Assura sind.

 

Weitere klare und transparente Auskünfte finden Sie in niederländischer oder französischer Sprache auf Wikifin.be, einer vom der FSMA, der Behörde für Finanzdienstleistungen und -märkte  veröffentlichten Internetseite. 

Klicken Sie einfach auf einen dieser Links: 

Bedarfsanalyse Zahnzusatzversicherung 

Umgang mit Interessenkonflikten