Ein Magengeschwür entsteht, wenn die den Magen auskleidende Schleimhaut durch die Magensäure angegriffen wird.

Die Zellwände des Magens und der erste Abschnitt des Dünndarms (der Zwölffingerdarm) enthalten sehr viel Säure, die für die Verdauung wichtig ist. Unser Körper schützt diese Organe von Innen durch Bildung einer Schleimschicht.

Wenn diese Schutzmaßnahme unzureichend ist, können mehr oder weniger große Schäden entstehen.

Treten oberflächliche Erosionen auf, ist die Rede von einer Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut). Bei einem Magengeschwür entwickeln sich eine oder mehrere tiefere Wunden.

In beiden Fällen können große Schmerzen auftreten, die aber nicht unbedingt im Verhältnis zur Schwere des Problems stehen.

Häufig gestellte Fragen

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