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Ist Schuppenflechte immer die Folge von Kopfschuppen?

Schuppenflechten werden nicht nur durch Kopfschuppen verursacht. Sie können auch Hinweise auf andere Störungen geben.

Kontaktallergie

Bei Kontaktallergie gleichen die Symptome denen, die bei Anwendung von bestimmten Produkten für Haarfärbung oder Dauerwellen spürbar werden.  Gewisse Haarshampoos oder Haarspangen aus Metall bewirken gleiche Allergien.

Wenn die Reizung eine spürbare Schälung mit geringen Rötungen verursacht, kann es sich um Kopfschuppen handeln. Mittels Testverfahren können allergische Reaktionen auf bestimmte Stoffe aufgespürt werden. Sie selbst können aber auch versuchen, herauszufinden, welches Produkt Juckreiz verursacht.

Auf die korrekte Anwendung der Haarpflegeprodukte kommt es an:

  • spülen Sie Seife und Shampoo gründlich aus Ihren Haaren;
  • halten Sie den Haartrockner nicht zu nah an der Kopfhaut, vor allem dann, wenn er sehr heiß ist;
  • Färbungsprodukte stets prüfen, bevor sie aufgetragen werden. Dies kann unter Umständen unzureichend sein, da allergische Reaktionen in der Regel erst nach wiederholter Anwendung auftreten.

Psoriasis (auch Schuppenflechte)

Psoriasis tritt auf, wenn sich auf begrenzten, gut durchbluteten und entzündlich geröteten Hautarealen glänzende silbrig-weiße Schuppen bilden.

In jedem zweiten Fall ist ausschließlich die Kopfhaut befallen, manchmal gibt Psoriasis Hinweise, dass auch andere Körperteile befallen sein könnten.

Die Ursache dieser Störung ist nicht bekannt. Folgen Sie dem Rat Ihres Arztes, damit es zur bestmöglichen Behandlung kommt.

Microsporidia

Die Microsporidia ist eine ansteckende Infektion der Kopfhaut, die vor allem Kinder befällt: das Haar wird sehr spröde; nicht ungewöhnlich ist, dass infizierte Patienten stellenweise alle Kopfhaare verlieren.

Microsporidia wird hauptsächlich durch infizierte Katzen und Hunde übertragen. Erst eine mikroskopische Untersuchung der Haare ermöglicht die definitive Diagnose. In der heutigen Zeit ist diese Krankheit aufgrund der verbesserten hygienischen Lebensbedingungen weitaus weniger verbreitet. Zur bestmöglichen Behandlung folgen Sie dem Rat Ihres Arztes.

CKK-Ärztedirektion