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Wie lässt sich eine HIV-Infektion vermeiden?

Zur Vorbeugung einer HIV-Infektion ist ein gewissenhafter Umgang mit infizierten Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma und Scheidensekret ratsam. Achten Sie streng darüber, dass diese Flüssigkeiten niemals in Kontakt mit eigenen Schleimhäuten oder Wunden geraten.

Mit Bestimmtheit können Sie niemals davon ausgehen, dass eine Person nicht HIV-infiziert ist; meiden Sie deshalb unbedingt jeden unmittelbaren Kontakt mit Körperflüssigkeiten:

  • tragen Sie stets Plastikhandschuhe, wenn Sie eine blutende Wunde behandeln;
  • vermeiden Sie eine HIV-Infektion oder eine andere Geschlechtskrankheit : kein Geschlechtsverkehr ohne Kondom;
  • benutzen Sie immer sterile Nadeln; keine Wiederverwendung von gebrauchten Nadeln;
  • vermeiden Sie Nadelstichverletzungen : setzen Sie die Schutzkappe nicht wieder auf die Spritze und entsorgen Sie gebrauchte Nadeln vorschriftsmäßig.

Zur Vermeidung einer Mutter-Kind-Infektion sollten Frauen während der Schwangerschaft und bei der Geburt angemessen begleitet werden. Dazu gehören die Verordnung von Arzneimitteln (für Mutter und Kind) zur Bekämpfung von Viren und eine Entbindung per Kaiserschnitt; während vom Stillen nach der Geburt abgeraten wird.

Und dennoch dem HI-Virus ausgesetzt ?

Wenn Sie – beispielsweise beim ungeschützten Geschlechtsverkehr – mit möglicherweise infizierten Körperflüssigkeiten in Kontakt geraten sind, fragen Sie unmittelbar den Rat Ihres Hausarztes. Anhand eingehender Befragungen wird er herausfinden, wie groß das Ansteckungsrisiko ist.

Bei erhöhtem Ansteckungsrisiko wird rasch (spätestens nach 72 Stunden) in Zusammenarbeit mit einer AIDS-Beratungsstelle eine Arzneimittel-Therapie angesetzt.

CKK-Ärztedirektion

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