Bei Filzläusen – auch Schamläuse genannt – handelt es sich um kleine etwa 3 mm große Parasiten, die sich vor allem in warmem und feuchtem Umfeld der Schamhaare im Genitalbereich, aber auch in der Bauch-, Brust- und Achselbehaarung des Menschen einnisten. Sie setzen sich an den Haarschäften des Schamhaars fest und sind deshalb schwer zu lokalisieren. Wie bei Kopfläusen legt das befruchtete Weibchen dort seine Eier (auch Nissen genannt) ab, die nach einer Woche ausschlüpfen.

Die Übertragung der Filzläuse erfolgt hauptsächlich durch engen Körperkontakt, insbesondere beim Geschlechtsverkehr. Deswegen gehört der Läusebefall zu den sexuell übertragbaren Infektionen. Kondome schützen nicht vor Filzläusebefall.

In seltenen Fällen kann die Übertragung der Filzläuse aber auch indirekt erfolgen, d.h. über Bettwäsche, Decken, Matratzen, Handtücher oder Kleidung, z.B. die Unterwäsche, von angesteckten Personen.

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