Beim atopischen Ekzem oder endogenen Ekzem (auch Neurodermitis) handelt es sich um eine schubweise auftretende, genetische, chronische und nicht ansteckende Entzündungsreaktion der Haut. Sie ist die häufigste Hauterkrankung überhaupt.

Die Haut ist extrem trocken und juckt höllisch, vor allem in der Nacht. Oft kommt es zu regelrechten Juckattacken. Die Betroffenen leiden unter trockener, empfindlicher Haut, die zu wiederkehrenden Ekzemen mit geröteten, schuppenden und teilweise auch nässenden Hautstellen neigt.

Zusammen mit Ekzem, Asthma und Heuschnupfen gehört das atopischge Ekzem zu den sogenannten atopischen Erkrankungen. Die Bezeichnung "Atopie" beschreibt eine anlagebedingte Bereitschaft auf äußere, normalerweise "harmlose" Substanzen (Allergene ) überempfindlich zu reagieren. Zu solchen äußeren Substanzen gehören beispielsweise Nahrungsmittelbestandteile, Pollen, Hausstaub, Tierhaare usw. 

Kinder mit Risikoveranlagungen entwickeln im späteren Leben eher Asthma oder Heuschnupfen.

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