Unter Alptraum versteht man jenen Traum, der mit starken negativen Gefühlen (häufig Angst) verbunden ist. In der Regel sind diese Gefühle so stark, dass der bzw. die Träumende davon erwachen.

Nach dem Aufwachen besteht meist eine lebhafte Erinnerung an das Geträumte. Inhaltlich geht es bei Alpträumen in der Regel um die Bedrohung oder Verfolgung der eigenen oder nahestehenden Personen. Manchmal werden Albträume als Reaktion auf dramatische Ereignisse im eigenen Leben ausgelöst.

Sie treten zumeist im Laufe der zweiten Nachthälfte auf. Genau wie Träume treten sie – jedoch nicht ausschließlich – während der REM-Schlafphase (oder Traumphase) auf. 

Albträume sind ein Phänomen, das jeder kennt. Doch in 2-5% der Fälle sind sie so häufig und erzeugen dermaßen intensive Gefühle, dass sie den Schlaf stören.

Welches sind die Symptome ?

Gewiss kann Ihr Schlaf durch einen Albtraum gestört werden. Darüber hinaus können wiederholte Albträumen zu  geänderten Gewohnheiten führen, welche die Schlafqualität betreffen, wie beispielsweise spätes Schlafengehen, eingeschaltetes Licht oder auf dem Sofa schlafen. 

Schon der Gedanke an einen Albtraum kann zu Angst oder Stressgefühlen führen. Dies führt wiederum dazu, dass Sie weniger und schlechter schlafen.

Darüber hinaus können sich tagsüber Müdigkeit, Konzentrationsschwächen, Stimmungsschwankungen oder Angstgefühle bemerkbar machen.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Wenn Albträume derart häufig oder intensiv auftreten, dass sie Ihre Nachtruhe beeinträchtigen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er könnte Sie daraufhin zu einer kognitiven Verhaltenstherapie an einen Psychologen überweisen, der das Problem im Allgemeinen rasch lösen wird.

CKK-Ärztedirektion

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