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Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivität (ADHS)


Das Aufmerksamkeits-Defizit mit oder ohne Hyperaktivität (ADS / ADHS) ist eine allgemein immer noch zu unbekannte Erkrankung, ausgenommen bei den wenigen Ärzten, die sich darauf spezialisiert haben. Sie kommt bei etwa 5 Prozent der Kinder und Jugendlichen vor, weniger bei Erwachsenen.

Das Aufmerksamkeits-Defizit mit oder ohne Hyperaktivität (ADS / ADHS) ist eine allgemein immer noch zu unbekannte Erkrankung, ausgenommen bei den wenigen Ärzten, die sich darauf spezialisiert haben. Sie kommt bei etwa 5 Prozent der Kinder und Jugendlichen vor, weniger bei Erwachsenen.

Warum handelt es sich ?

Der Begriff „Aufmerksamkeits-Defizit“ wird in den Köpfen der Menschen noch zu sehr mit Hyperaktivität verbunden ... und demzufolge mit sogenannten „schwierigen Kindern“ in Verbindung gebracht. Ihre Probleme sind nicht weniger wichtig, denn sie haben oft große Schwierigkeiten, aufmerksam zu sein, sich an die Arbeit zu machen, sich nicht ablenken zu lassen, sich zu organisieren, aufmerksam zu bleiben, störende und ablenkende Faktoren in ihrer Umgebung zu ignorieren.

Dieser übermäßige Hang zur Ablenkung taucht mituntner schleichend oder verwirrend oder nur ab und zu auf. Neuesten Erkenntnissen zufolge sind diese großen neurochemischen Defizite Teil des Aufmerksamkeitsdefizits/Hyperaktivität (ADHS) und haben einen genetischen Ursprung.

Eine unbekannte Störung

Der Informationsmangel über die tatsächliche Bedeutung dieser Störung hat Auswirkungen in verschiedenen Bereichen, wie Diagnose, Zugang zu spezialisierten Zentren, Behandlung, aber auch über die Auswirkungen von ADHS im Alltag des Kindes und seiner Familie. Die belgische ADHS-Vereinigung hat in einer Umfrage bei 260 Familien in der Wallonie herausgefunden, dass die Störung einen großen Einfluss auf das soziale Leben und den Umgang innerhalb der Familie des Kindes hat: Schwierigkeiten in der Schule, schwierige Sozialisierung des Kindes, geringes Selbstwertgefühl, Sorgen der Eltern in Bezug auf  die zunächst schulische und spätere sozialberufliche Zukunft, Unfrieden innerhalb der Familie, langsame und mühsame Diagnose, der schwierige Zugang zu Fachärzten, verbindliche Behandlung, … Die Umfrage hebt hervor, dass alle diese Faktoren tatsächlich durch eine zugänglichere und regelmäßigere Information verbessert werden könnten. „Voraussetzung hierfür ist eine gute Information; sie betrifft zunächst die Eltern und alle Fachleute, denen Kinder anvertraut werden. Es ist wichtig, diese Informationen weiterzugeben und spezialisierte Diagnoseeinrichtungen besser bekanntzumachen. Schließlich geht es darum, die medizinische und pharmazeutische Forschung voranzutreiben, um Therapiemethoden zu optimieren“.

Belgische Vereinigung für Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivität

Die belgische Vereinigung für Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivität ist sich der Tatsache bewusst, dass es noch viele Unklarheiten gibt; sie ist andererseits aber auch von der dringenden Notwendigkeit überzeugt, dass es darum geht, Kindern und Eltern Unterstützung anzubieten in ihrem Kampf gegen diese noch wenig wahrgenommene Störung. Sie nimmt sich der Thematik auf vielfältige Weise an: telefonische Hilfe und Beratung am Sitz der Gesellschaft, Veröffentlichung von Broschüren und Infoflyern für Eltern und Lehrer, Aufbau von Selbsthilfegruppen, Organisation von Konferenzen, Rundtischgesprächen, Familienaktivitäten...

CKK-Ärztedirektion

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