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Coronavirus: Impfstrategie

Alle Informationen zur Impfstrategie in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. (Stand 11. Februar)

Die Strategie für die Deutschsprachige Gemeinschaft ist eingebettet in die gesamtbelgische Impfstrategie, in allen belgischen Gliedstaaten – also auch in der DG – wird ein in Phasen gegliederter, abgestimmter Fahrplan angewendet. Dessen Ablauf hängt u.a. von der Verfügbarkeit der Impfstoffe ab. Die Impfung ist freiwillig und kostenlos.

Inhaltsverzeichnis

Wer wird in welcher Phase geimpft?

Phase 1a: Beginn der Impfung Anfang Januar, in dieser Phase wurden die Bewohner und das Personal der Wohn- und Pflegezentren, das Krankenhauspersonal, die Gesundheitsdienstleister, Familien- und Seniorenhelfer sowie Betreuer geimpft.

Phase 1b: Diese Phase soll im März beginnen und umfasst folgende Personengruppen: 

  • Alle noch nicht geimpften Personen über 65 Jahre;
  • Menschen zwischen 18 und 64 Jahren mit folgenden Risikofaktoren**: Hämatologische Krebsarten; Chronisches Nierenleiden; Chronische Niereninsuffizienz – Dialysepatienten; Chronische Lebererkrankung; Down-Syndrom; Patienten, die auf eine Organtransplantation warten; Immungeschwächte Patienten (nicht HIV); Immunschwächesyndrom (AIDS-HIV);  Seltene Krankheiten;
  • Menschen zwischen 45 und 64 Jahren, bei denen folgende Risikofaktoren** vorliegen: Chronische Atemwegserkrankung; Chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen; Obesitas (krankhaft); Diabetes Mellitus Typ 1 & 2; Chronische neurologische Erkrankungen/Demenz; Bösartiges Neoplasma; Bluthochdruck;
  • Spezifische Berufsgruppen

Phase 2: Impfung der allgemeinen Bevölkerung (ab 18 Jahre). Der Beginn dieser zweiten Phase ist von der Herstellung und der Anlieferung der Impfstoffe abhängig.

**laut Gesundheitsministerkonferenz, auf Empfehlung des Hohen Rates für Gesundheit

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Wo wird geimpft?

In der Phase 1a wurden die Impfungen primär von einem „mobilen Team“ sowie den Koordinationsärzten der jeweiligen Einrichtungen verabreicht, auch das Personal der Pflegeeinrichtungen wurde eingebunden. 

Für die Phasen 1b und 2 werden in der Deutschsprachigen Gemeinschaft - wie auch in den anderen Landesteilen - Impfzentren eingerichtet: eins in Eupen (Gelände der ehemaligen Primarschule des KAE) und eins in St.Vith (ehemaliger Fußballplatz an der Malmedyer Straße). Die Bürgerinnen und Bürger werden aufgrund ihres Wohnorts einem der beiden Impfzentren zugewiesen. Für nicht mobile Menschen sollen spezielle Lösungen, beispielsweise mobile Impfungen, angeboten werden. Die diesbezüglichen Möglichkeiten werden zurzeit noch überprüft.

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Wann erhalte ich meine Einladung?

Achtung! Es ist wichtig zu wissen, dass Sie vorerst nichts selbst unternehmen können, um einen Impftermin zu erhalten oder eine Impfdosis zu reservieren. Vielmehr werden Sie zu gegebener Zeit persönlich vom Ministerium der DG dazu eingeladen, einen Impftermin zu vereinbaren. 

Die impfberechtigten Personen werden in einer landesweiten Datenbank erfasst. Darin fließen Informationen aus dem Bevölkerungsregister ein, die voraussichtlich von den Krankenkassen um Angaben zu den Risikopatienten (definiert vom Hohen Gesundheitsrat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ärzten) ergänzt werden. Es werden keine medizinischen Daten aus Ihrer Akte weitergegeben, die geltenden Datenschutzbestimmungen werden Anwendung finden. Weitere Informationen zur Rolle der Krankenkassen

Auf dieser Grundlage erhalten alle Personen, die in der Phase 1b geimpft werden können, in einer vorgegebenen Reihenfolge und abhängig von der Verfügbarkeit der Impfstoffe ein Einladungsschreiben vom Ministerium der DG:

  • Nach Erhalt der Einladung können Sie sich telefonisch oder per Internet für einen Impftermin bzw. eine Nachimpfung eintragen;
  • Wenn Sie bei Ihrer Krankenkasse Ihre E-Mail-Adresse und/oder Handy-Nummer angegeben haben, erhalten Sie zusätzlich noch eine Nachricht per E-Mail bzw. per SMS. Auch diese elektronische Einladung ist ausreichend, um einen Impftermin zu vereinbaren. Eine Doppelanmeldung ist nicht erforderlich

Wann die Impfungen für die allgemeine Bevölkerung (Phase 2) beginnen, ist noch nicht absehbar. Weitere Informationen hierzu werden zu gegebenem Zeitpunkt veröffentlicht. Sicher ist bislang, dass auch in dieser Phase alle Bürger eine Einladung erhalten werden.

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Warum sollte ich mich impfen lassen?

Die Impfung ist freiwillig und kostenlos. Wer sich impfen lässt, trägt zur Schaffung einer sogenannten Herdenimmunität (Impfrate von 70%) und dadurch zur Vermeidung weiterer Corona- Wellen bei. Die Impfung kann daher als ein entscheidender Schritt zurück in die Normalität betrachtet werden.

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Häufig gestellte Fragen

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