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Coronavirus: Impfstrategie

Alle Informationen zur Impfstrategie in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Die Strategie für die Deutschsprachige Gemeinschaft ist eingebettet in die gesamtbelgische Impfstrategie, in allen belgischen Gliedstaaten – also auch in der DG – wird ein in Phasen gegliederter, abgestimmter Fahrplan angewendet. Dessen Ablauf hängt u.a. von der Verfügbarkeit der Impfstoffe ab. Die Impfung ist freiwillig und kostenlos.

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Coronavirus: Informationen in leichter Sprache

Die Alteo VoG hat ein  Broschüre rund um das Thema Corona und Impfung in "Leichter Sprache" verfasst.

Mit einfachen Worten wird die Coronapandemie, die Impfstrategie und viele weitere Fragen zum Thema Cornoavirus für jedermann verständlich erklärt.

Broschüre herunterladen

Wer wird in welcher Phase geimpft?

Phase 1a: Beginn der Impfung Anfang Januar, in dieser Phase wurden die Bewohner und das Personal der Wohn- und Pflegezentren, das Krankenhauspersonal, die Gesundheitsdienstleister, Familien- und Seniorenhelfer sowie Betreuer geimpft.

Phase 1b: Diese Phase beginnt im März und umfasst folgende Personengruppen:

  • Alle noch nicht geimpften Personen über 65 Jahre;
  • Menschen zwischen 18 und 64 Jahren mit folgenden Risikofaktoren**: Hämatologische Krebsarten; Chronisches Nierenleiden; Chronische Niereninsuffizienz – Dialysepatienten; Chronische Lebererkrankung; Down-Syndrom; Patienten, die auf eine Organtransplantation warten; Immungeschwächte Patienten (nicht HIV); Immunschwächesyndrom (AIDS-HIV);  Seltene Krankheiten;
  • Menschen zwischen 45 und 64 Jahren, bei denen folgende Risikofaktoren** vorliegen: Chronische Atemwegserkrankung; Chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen; Obesitas (Body Mass Index ≥30); Diabetes Mellitus Typ 1 & 2; Chronische neurologische Erkrankungen/Demenz; Bösartiges Neoplasma; Bluthochdruck;
  • Spezifische Berufsgruppen

Phase 2: Impfung der allgemeinen Bevölkerung (ab 18 Jahre). Der Beginn dieser zweiten Phase ist von der Herstellung und der Anlieferung der Impfstoffe abhängig.

**laut Gesundheitsministerkonferenz, auf Empfehlung des Hohen Rates für Gesundheit

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Wo wird geimpft?

In der Phase 1a wurden die Impfungen primär von einem „mobilen Team“ sowie den Koordinationsärzten der jeweiligen Einrichtungen verabreicht, auch das Personal der Pflegeeinrichtungen wurde eingebunden. 

Für die Phasen 1b und 2 werden in der Deutschsprachigen Gemeinschaft - wie auch in den anderen Landesteilen - Impfzentren eingerichtet: eins in Eupen (Gelände der ehemaligen Primarschule des KAE, Lascheter Weg 20, 4700 Eupen) und eins in St.Vith (ehemaliger Fußballplatz Malmedyer Straße 69, 4780 St.Vith). Die Bürgerinnen und Bürger werden aufgrund ihres Wohnorts einem der beiden Impfzentren zugewiesen. Für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht zum Impfzentrum begeben können, werden spezifische Lösungen angeboten. Informationen zum Ablauf in den Impfzentren (Seite 1-3).

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Wann erhalte ich meine Einladung?

Achtung! Jeder Bürger erhält in der vorgegebenen Reihenfolge und abhängig von der Verfügbarkeit der Impfstoffe ein Einladungsschreiben vom Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Sie können also weder Ihren Impftermin auf eigene Initiative vereinbaren noch eine Impfdosis "reservieren".

Die impfberechtigten Personen werden in einer landesweiten Datenbank erfasst. Darin fließen Informationen aus dem Bevölkerungsregister ein, die von den Krankenkassen um Angaben zu den Risikopatienten (definiert vom Hohen Gesundheitsrat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ärzten) ergänzt werden. Es werden keine medizinischen Daten aus Ihrer Akte weitergegeben, die geltenden Datenschutzbestimmungen werden Anwendung finden. Weitere Informationen zur Rolle der Krankenkassen.

(Zusätzlich wird jeder Hausarzt die Möglichkeit haben, auf der Grundlage seiner Erkenntnisse in das landesweite Einladungssystem einzuspeisen, ob sein Patient als Risikopatient gilt. Diese Möglichkeit gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht (Stand 17. März 2021). Wer sich an seinen Hausarzt wenden möchte, sollte sich gedulden bis in der Presse darüber berichtet wurde, dass diese Möglichkeit technisch eingerichtet wurde.)

Auf dieser Grundlage erhalten dann alle Personen, die in der Phase 1b geimpft werden können, in einer vorgegebenen Reihenfolge und abhängig von der Verfügbarkeit der Impfstoffe ein Einladungsschreiben vom Ministerium der DG:

  • Nach Erhalt der Einladung können Sie sich telefonisch oder per Internet für einen Impftermin bzw. eine Nachimpfung eintragen. Weitere Informationen zur Impfeinladung (Seite 4-5).
  • Wenn Sie bei Ihrer Krankenkasse Ihre E-Mail-Adresse und/oder Handy-Nummer angegeben haben, erhalten Sie zusätzlich noch eine Nachricht per E-Mail bzw. per SMS. Auch diese elektronische Einladung ist ausreichend, um einen Impftermin zu vereinbaren. Eine Doppelanmeldung ist nicht erforderlich. Hier können Sie Ihre Kontaktangaben aktualisieren

Wann die Impfungen für die allgemeine Bevölkerung (Phase 2) beginnen, ist noch nicht absehbar. Weitere Informationen hierzu werden zu gegebenem Zeitpunkt veröffentlicht. Sicher ist bislang, dass auch in dieser Phase alle Bürger eine Einladung erhalten werden.

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Warum sollte ich mich impfen lassen?

Die Impfung ist freiwillig und kostenlos. Wer sich impfen lässt, trägt zur Schaffung einer sogenannten Herdenimmunität (Impfrate von 70%) und dadurch zur Vermeidung weiterer Corona- Wellen bei. Die Impfung kann daher als ein entscheidender Schritt zurück in die Normalität betrachtet werden.

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Spezifische Situation: Impfung zu Hause

Manche Mitbürger sind weniger mobil und überlegen, wie sie zum Impfzentrum kommen.

Wenn nicht ausreichend öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen, die zu impfende Person kein Auto hat oder nicht mehr selbst fahren kann, sollte die Person die Hilfe von Kindern, Enkeln, Nachbarn oder Bekannten in Anspruch nehmen. Es kann aber ebenfalls Kontakt mit ehrenamtlichen Diensten wie dem Josephine-Koch Service oder der Stundenblume aufgenommen werden.

Wer sich aus medizinischen Gründen nicht zum Impfzentrum begeben kann, wird zu Hause geimpft. Diese Prozedur ist noch nicht endgültig ausgearbeitet, das Ministerium der DG wird Informationen hierzu sobald wie möglich veröffentlichen.

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Spezifische Situation: Grenzgänger

Wer in der Deutschsprachigen Gemeinschaft lebt, hat Anrecht auf eine Corona-Schutzimpfung in einem der beiden Impfzentren in Eupen oder St. Vith. Dies ist unabhängig von der Staatsangehörigkeit, der Krankenversicherung oder dem Arbeitsplatz. Wer in einer der neun deutschsprachigen Gemeinden gemeldet ist, hat Anspruch auf eine Impfung. Die Einladung zur Corona-Schutzimpfung wird an die Meldeadresse geschickt. Die Einladung erfolgt gemäß der für alle Bürger geltenden Reihenfolge nach den landesweit festgelegten Prioritäten.

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Häufig gestellte Fragen

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