Covid-19GesundheitSich in seiner Umwelt wohlfühlenUnfälle mit Kindern im Haushalt

Gefahren vorbeugen

Bis zum 6. Lebensjahr sind Stürze die häufigste Unfallursache. Zu den Unfällen im Haushalt zählen wir auch Erstickung, Vergiftung, Verbrennung oder den Badeunfall.

Bis zum 6. Lebensjahr sind Stürze die häufigste Unfallursache. Zu den Unfällen im Haushalt zählen wir ebenfalls Erstickung, Vergiftung, Verbrennung oder den Badeunfall. Bewahren Sie Ihr Kind im Umgang mit Haustieren vor Bisswunden; seien Sie achtsam im Bereich von Türen, damit es nicht Quetschungen kommt....

Vorbeugen ist besser ...

Vorbeugemaßnamhen ruhen auf einige Grundprinzipien.

  • Lassen Sie Ihr Kind niemals unbeaufsichtigt: beispielsweise auf dem Wickeltisch, in der Badewanne, im Haus oder Auto.
  • Legen Sie gefährliche Produkte außer Reichweite der Kinder: Arzneimittel, Kosmetika.
  • Winzige Objekte, die das Kind verschlucken(Nüsse) oder einatmen könnte gehören ebenfalls außer Reichweite. 
  • Lassen Sie neiamsl scharfe oder spitze Gegenstände herumliegen: Messer, Schere, ...).
  • Installieren Sie in Ihrem Haus Sicherheitssysteme: Rauchmelder, Sicherungsgitter, Blockiervorrichtungen für Schranktüren, Schubladen, Fenster).
  • Stellen Sie die Temperatur des Warmwasserzubereiters so ein, dass niemals kochend heißes Wasser aus der Leitung fließt. Die Haut eines Kindes ist in der Tat so sehr empfindlich, dass 60°C heißes Wasser innerhalb von 3 Sekunden eine Verbrennung dritten Grades verursachen kann.
  • Bei größeren Kindern sollten Sie beim Fahrrad fahren, skaten, Rollschuh fahren, ... zum Tragen von Schutzvorrichtungen (z. Bsp. Helm) ermuntern. 

Außer diesen Grundregeln erlauben zusätzliche schützende Maßnahmen dafür, dass Ihr Kind in einer bestmöglich gesicherten Umwelt aufwächst.
Unsere Auflistung ist logischerweise unvollständig; finden Sie selbst heraus, welche zusätzlichen Vorbeugemaßnahme in Ihrem Haushalt einzurichten bleiben.

  • In den ersten Lebensmonaten dürfen Sie einen Säugling keine Sekunde aus den Augenlassen, da Gefahr besteht, vom Bett, Sofa, Hochstuhl, usw... herunter zu fallen.
  • Offene Fenster oder Balkone sind Gefahrenzonen für Kinder, da sie geneigt sein könnten, sich aus ihnen hinaus zu lehne bzw; sie zu besteigen.
  • Achten sie auf adäquate Schlafsäcke, um Ersticken oder Erwürgern zu verhindern.
  • Testen Sie vorab die Temperatur der Flüssigkeit in der Trinkflasche bzw. der Nahrung aus der Mikrowelle, bevor das Kleinkind damit in Berührung kommt.
  • Drehen Sie Kessel- und Pfannengriffe auf dem Herd stets nach innen, damit das Kind sie nicht ergreifen kann.
  • Badsitz und rutschfeste Matte in der Badewanne sind nicht ausreichend; das Kind droht beim Versuch, zu aufzurichten im wenigen Zentimeter hohen Wasser zu ertrinken. Gleiches gilt in der Sommerzeit für Schwimmbäder oder Plantschbecken.
  • Arzneimittel sind keine Süßigkeiten; lassen sie diese daher niemals offen herum liegen.
  • Gewisse Grünpflanzen und Pflanzenschutzmittel sind giftig: informieren Sie sich gut im Fachhandel!

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