Wenn das schöne Wetter wieder da ist, halten wir uns vermehrt draussen auf. Genau das tun auch die Mücken ...! Vor Mücken sind allerdings nicht alle Menschen gleich, denn manchen können sie gar nichts antun. Eine Erklärung dafür gibt es allerdings nicht.

Mückenstiche vermeiden

Im Allgemeinen gelten verschiedene Voraussetzungen als auschlaggebend: eine erhöhte Körpertemperatur, das vom Körper ausgestossene Kohlenstoffdioxid, Schwitzen, ...

Es gibt mehrere Lösungsvorschläge zur Vermeidung von Stichen: 

  • die einfachste zunächst: bedecken Sie Ihre Haut! Hals, Fußknöchel und Handgelenke sind am meisten gefährdet.
  • Tragen Sie dicke und helle Kleidung (weiß oder beige), meiden Sie dunkle oder farbige Kleidung, da sie die Mücken anzieht.
  • Bei Tagesanbruch oder während der Abenddämmerung sollten Sie besonders vorsichtig sein, da die Gefahr gestochen zu werden in dieser Zeit am größten ist. 
  • Meiden Sie Dufststoffe, parfümierte Seife, After-Shave-Lotion, usw... Mücken sind verrückt danach!
  • Ein Fliegengitter oder Moskitonetz bieten einen idealen Schutz im Haus. 
  • Schalten Sie bei offenem Fenster keine Beleuchtung ein !
  • Wenn Sie eine Terrasse oder einen Garten am Haus haben, leeren Sie sämtliche Wasserbehälter (Trinkschale für Katze oder Hund, Vogeltränke, ...), da Mücken eine Wasserumgebung zum Ablegen ihrer Eier benötigen. 

Abwehrmittell

Natürliche Mittel zum kurzzeitigen Schutz (ca 30 Minuten) sind Zitronenmelisse und Lavendelöl.

Tragen Sie Insektenabwehrmittel auf DEET-Basis (Diethyltoluamid) auf Ihre Haut auf, wenn es um eine Langzeitwirkung oder in ein Risikogebiet (Malaria) geht. Diese Abwehrmittel sollten Sie nicht zu lange und nur sehr lokal auftragen. Sonnen- und Insektenschutzmittel gleichzeitig aufgetragen verlieren an Wirksamkeit gegen Sonnenstrahlen, da das Insektenschutzmittel in die Haut eindringt... Vorsicht also!

Wenn es eine Unverträglichkeit gegen diese Mittel gibt (Kleinkinder, Allergiker, Schwangerschaft, ...), genügt oft schon eine Behandlungder Kleidungsstückemit einem speziellen Insektenschutzmittel. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach einem risikofreien Produkt und lesen Sie stets aufmerksam die Packungsbeilage.

Die Wirksamkeit von elektrischen Geräten, Dufstspendern oder Ultraschallgeräten ist sehr fragwürdig, da die Gefahr einer Verbreitung von giftigen Stoffen besteht.

Wenn es juckt...

Für einen Mückenstich verantwortlich sind aber nur die größeren weiblichen Exemplare, da sie zum Eierlegen Blut benötigen. Dabei tut dieser nicht weh während er passiert. Während eines Mückenstichs sondert das Insekt Speichel in eine winzige Wunde ab, die ein Gerinnen des Blutes verhindert und die Umgebung der Einstichstelle gleichzeitig betäubt, so dass das Opfer zunächst nichts von dem Angriff bemerkt. In diesem Sekret sind aber auch Inhaltsstoffe (beispielsweise Histamine) die den Mückenstich am Ende zu einer unangenehmen Angelegenheit machen.

Unser Tipp: bewahren Sie Ruhe! Eiswürfel oder Essigkompressen mindern den Juckreiz.  In Härtefällen helfen Kortison-Salbe bzw. Antihistaminika-Tabletten. Vor allem gilt: nicht kratzen!

Gesundheitsinfo: CKK-Gesundheitsförderung