Covid-19GesundheitSchwangerschaft und EntbindungDas Leben mit Ihrem Kind

Eltern ja, aber nicht ausschließlich...

Glückwunsch, Sie sind Mutter oder Vater geworden! Und Sie sind auch Partner, haben einen Beruf, einen Freundeskreis... Wo ist Ihr Gleichgewicht zwischen all diesen Rollen? Wie nimmt man sich Zeit für andere und auch für SICH SELBST?

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Eine perfekte Mutter oder ein perfekter Vater sein?

Sie fragen sich, ob Sie gute Eltern sind? Laufen Sie weiter Ihren Idealen hinterher? Eltern, Ehepartner, Beruf, Freundeskreis.... wie findet man das Gleichgewicht? Bleibt da auch noch Zeit für „Sie“!

Perfekte Eltern, ein Traumhaus, das ideale Kind... Zwischen diesen Mythen und idyllischen Bildern, die wir seit unserer Kindheit mitschleppen, und der Realität der jungen Eltern; zwischen gesellschaftlichem Druck und den „gutgemeinten Ratschlägen“ von allen Seiten wäre ein Kompass sehr nützlich, um zu wissen, in welche Richtung man gehen soll.

Aber woher soll man wissen, ob man ein guter Vater oder eine gute Mutter ist? Legen Sie die richtigen Maßstäbe an? Alle Eltern stellen sich diese Frage. Die erste Reaktion ist der Vergleich mit anderen... Doch jede Familie ist einzigartig, mit ihrem Hintergrund, ihren Ansprüchen und Fähigkeiten, ihrer Organisation und ihren Zwängen. Ob alleinerziehend, Patchwork-Familie, groß oder klassisch, jede Familie baut „ihr“ Gleichgewicht auf.

Hierzu sind einige Grundvoraussetzungen erforderlich: Sie müssen flexibel sein und sich wohlwollend um sich selbst und jedes Familienmitglied kümmern. In der Tat gilt dies nirgendwo mehr als in der Familie: gut zu sich selbst sein, um gut zu anderen sein zu können. Weitere Schlüssel zum Erfolg sind schließlich die Unterstützung des anderen Elternteils, der Familie und der Freunde, sowie gute soziale Beziehungen.

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Ich denke AUCH an mich

Toms Aussage (30 Jahre alt, Vater von Noah, 3 Jahre, und Antoine, 5 Jahre) zeigt, wie kompliziert aber gleichzeitig auch nützlich es für Eltern ist, Zeit für sich selbst zu erübrigen:

„Die Elternrolle hat mein Leben verändert. Zeit für sich selbst wird plötzlich wichtig, vor allem, weil sie so knapp ist (umso mehr, wenn die Kinder noch sehr klein sind). Einen ganzen Nachmittag in ein gutes Buch eintauchen, das Haus zu verlassen, wann immer einem danach ist, auszuschlafen usw., geht gar nicht mehr. Jetzt muss alles berechnet, geplant werden. Und wenn Zeit bleibt, fehlt die Energie, um etwas zu unternehmen! Mit zunehmender Eigenständigkeit und Organisation der Kinder entdecke ich das eine oder andere Zeitfenster, bestimmte Momente, in denen ich erneut die berühmte ‚Zeit für mich‘ habe. Zum Glück, denn ein solches Leben ist nur schwer zu ertragen, besonders wenn die Freunde noch keine Kinder haben. Im Laufe der Zeit habe ich einige Tricks entwickelt, um mit dieser zeitlichen Einschränkung leben zu können. Das hat mir sehr geholfen."

"Meine erste Sache war, zu akzeptieren, dass ich weniger Zeit habe, sie jedoch zu genießen, wenn sie da ist. Ein weiterer Trick war, sich Zeit für die Paarbeziehung zu nehmen, sie fest einzuplanen und dann auch einzuhalten. Es braucht Energie, aber es ist wichtig. Dabei helfen uns entweder die Omas oder der nette Nachbar. Die Kinder sind begeistert und genießen auch diese Abwechslung im Vergleich zum Alltag.“

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Elternrolle... aber nicht allein

Ob man als Elternpaar lebt, seine Kinder allein oder getrennt erzieht, verwitwet ist oder in einer Patchwork-Familie lebt: Eltern sein ist anspruchsvoll! Es erfordert viel Verfügbarkeit, Flexibilität, Geduld.... Es gibt so viele Dinge zu organisieren, zu planen, zu entscheiden, dass es schwer vorstellbar ist, dass wir ohne Unterstützung auskommen können. Um die Last der Erziehung zu erleichtern, ist es wichtig, sich selbst zu umgeben und die Verantwortung für die Erziehung zu teilen.

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Burn-Out bei Eltern

Als Elternteil kann man sich manchmal von der Verantwortung völlig überfordert fühlen, bis hin zum Gefühl, dass man ‚unter der Last zusammenbricht‘. Das geschieht, wenn der Elternteil den Eindruck hat, im Dauerbetrieb zu laufen, ohne jemals anhalten zu können, ohne eine Minute Zeit für sich zu haben. Derart erschöpfte Eltern erkennen sich selbst nicht mehr, sind vielleicht dem sogenannten elterlichen Burnout nahe. Jedes Elternteil kann darunter leiden: Mann oder Frau, mit einem oder mehreren Kindern, zu zweit oder alleinerziehend... Das Problem zu erkennen ist ein wesentlicher Schritt, um es zu überwinden und zu einem friedlichen Familienleben zurückzufinden.

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