Eine Massage ermöglicht einen nahen Kontakt zu Ihrem Baby

Nach 9 Monaten wohlbehütet im warmen Bauch, braucht Ihr Kind nach der Geburt weiterhin Streicheleinheiten und ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme. Die Massage ist eine positive Art der Kommunikation mit Ihrem Baby. Es stimuliert seine psychomotorische und emotionale Entwicklung. Es hilft ihm, sich zu entspannen und verbessert seinen Schlaf. Es kann auch Darmkrämpfe und Verstopfung lindern.

Eine Hebamme kann Ihnen beibringen Ihr Kind richtig zu massieren. Sie können sich auch einer Gruppe anschließen. Dies ist eine Gelegenheit, andere junge Eltern zu treffen und Erfahrungen auszutauschen.

Praktisch

Zu Beginn sollten die Massagen vorzugsweise zwischen den Mahlzeiten stattfinden: Ihr Baby sollte nicht zu hungrig sein oder einen überfüllten Magen haben. Nutzen Sie die Momente nach dem Windelwechsel oder vor oder nach dem Bad. Vorher wird das Gefühl der Entspannung durch das Baden verlängert. Danach ist Ihr Baby bereits gut entspannt, und das von Ihnen verwendete Massageöl kann länger angewendet werden. Wählen Sie einen Zeitpunkt, an dem Sie Zeit haben, an dem Sie sich ruhig fühlen, ohne über all die Aufgaben nachzudenken, die Sie danach erwarten.

Die ersten paar Male benötigen Sie viel Energie, um sich auf die Technik zu konzentrieren. Mit etwas Übung werden Sie sicherer im Umgang mit den richtigen Gesten und Bewegungen. Nun können Sie diesen Moment mit Ihrem Baby genießen. Ihr Kind wird sich allmählich an die Gesten, den Geruch des Massageöls, Ihre sanfte Stimme und Ihr Lächeln gewöhnen. Dies wird ihm ein Gefühl des Vertrauens und der Entspannung vermitteln.

Das Umfeld

  • Nutzen Sie einen geheizten und ruhigen Raum;
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie nicht gestört werden und schalten Sie Ihr Telefon stumm;
  • Spielen Sie sanfte Musik ab

Das Massageöl

Verwenden Sie nur reines, natürliches Öl: z.B. Süßmandelöl, Jojobaöl, Sesamöl. Legen Sie dieses gegebenenfalls einige Minuten auf den Heizkörper, um es ein wenig aufzuwärmen. Verwenden Sie kein Massageöl auf dem Gesicht.

Die Position


Wählen Sie eine bequeme Position für Sie beide. Sie können das Baby zum Beispiel auf dem Wickelkissen auf dem Tisch, dem Sofa oder auf dem Boden massieren.

Wie sollten Sie Ihr Baby massieren?

Wärmen Sie Ihre Hände und nehmen Sie Ihren Schmuck ab. Eine Massage dauert etwa 20 Minuten und sollte rhythmisch und strukturiert durchgeführt werden.

  • Beginnen Sie immer mit dem Kopf und enden Sie mit den Füßen;
  • Zuerst vorne und dann hinten massieren, von der Mitte nach außen, von links nach rechts. Wiederholen Sie jede Bewegung drei Mal;
  • Massieren Sie kleine Bereiche mit Ihren Daumen, große Bereiche mit der Handfläche. Manchmal wird mit einer Hand massiert, manchmal mit beiden Händen;
  • Wechseln Sie zwischen sanften, leichten Bewegungen und energischeren Bewegungen ab;
 
Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kind, und beobachten Sie, was es mag und was es weniger mag. Verlängern Sie die Streicheleinheiten mit Worten in einem sanften Ton oder kurzen Liedern.

Die Reaktion Ihres Babys

Weinen oder Schreien kann bedeuten, dass die Verspannung weg ist. Es bedeutet also nicht unbedingt, dass Ihr Baby die Massage nicht genießt. Manche Babys machen bei jeder Massage Pipi. Halten Sie immer ein Handtuch griffbereit! 

Wenn Sie immer noch das Gefühl haben, dass Ihr Baby bestimmte Bewegungen oder Positionen nicht mag, versuchen Sie es mit anderen. Oder versuchen Sie es später noch einmal.