Covid-19GesundheitSchwangerschaft und EntbindungDie Geburt

Auf der Entbindungsstation

Der Krankenhausaufenthalt dauert in der Regel zwei bis drei Tage nach einer Vaginalgeburt und vier bis fünf Tage nach einem Kaiserschnitt. In einem Geburtshaus bleiben Sie etwa 24 Stunden.

Stellen Sie der Hebamme und dem Kinderarzt während Ihres Aufenthaltes so viele Fragen wie möglich, nehmen Sie an der Pflege teil, versuchen Sie, sich auszuruhen, lernen Sie Ihr Baby kennen und erfüllen Sie seine Bedürfnisse. Gewinnen Sie allmählich an Selbstvertrauen.

Gönnen Sie sich Ruhe und schränken Sie die Besuche Ihrer Familie und Freunde ein. Ermutigen Sie Ihre Verwandten und Freunde, später zu kommen, wenn Sie wieder zu Hause sind.

Inhaltsverzeichnis

Ihr Baby wird erstmals untersucht

Sobald das Baby geboren ist und auf Ihren Bauch gelegt wird, sorgt die Hebamme dafür, dass es sich gut an die neue Umgebung anpasst. Ihr Baby bewegt sich von einem Leben „im Wasser“ in eine Umgebung, in der es selbstständig atmen und seine Temperatur halten muss.

Eine Hebamme prüft den Apgar-Index, der diese neue Anpassung quantifiziert: Dieser Test basiert auf einer schnellen und einfachen Beobachtung von Hautfarbe, Herzfrequenz, Reflexen, Muskeltonus und Atmung des Babys. Die Hebamme lässt Ihnen genug Zeit für den ersten Hautkontakt. Danach wird das Neugeborene einer ersten, allgemeinen Untersuchung unterzogen: Schädelform, Saugreflex, Beschaffenheit der Wirbelsäule usw. 

Ziemlich groß? Ziemlich mollig? Aber wie viel wiegt Ihr Baby denn nun? Es ist an der Zeit, die Maße zu kennen: Gewicht, Größe und Kopfumfang. Diese Messungen können einige Stunden nach der Geburt durchgeführt werden. 


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Die Früherkennung bei der Geburt

Während der ersten Lebenstage Ihres Kindes werden zwei Vorsorgeuntersuchungen empfohlen: ein Hörtest und ein Bluttest, der sogenannte Guthrie-Test.

Der Hörtest

In den ersten Tagen nach der Geburt Ihres Babys wird Ihnen ein Hörscreening-Test angeboten. Diese Früherkennung ermöglicht ein schnelles Eingreifen und kann mögliche negative Folgen eines Hörproblems minimieren

Dieser Test ist kurz und schmerzlos. Mit einem kleinen Sensor wird am Ohr des Neugeboren die einwandfreie Funktion des Innenohres überprüft. Dieser Test sollte in einer ruhigen Umgebung durchgeführt werden, idealerweise, wenn Ihr Baby schläft. Das Ergebnis wird Ihnen direkt mitgeteilt. 

Manchmal ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend. Wenn ein zweiter Test die ersten Messwerte bestätigt, wird Ihnen ein Termin mit einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO-Arzt) vorgeschlagen. Aber keine Panik! Das unbefriedigende Ergebnis hängt manchmal von Kleinigkeiten ab: ein Baby, das sich viel bewegt, etwas Badewasser im Ohr oder Spuren von Ohrenschmalz.... Wenn Sie Zweifel oder Sorgen haben, erkundigen Sie sich ruhig bei den Fachkräften, die Ihnen zur Seite stehen. Wenn Sie die Entbindungsstation vor dieser Untersuchung verlassen, wird ein Untersuchungstermin vereinbart; Falls nicht, bestehen Sie darauf. 

Die Blutabnahme

Dieser kostenlose Test, der sogenannte Guthrie-Test, besteht darin, dem Neugeborenen zwischen dem dritten und fünften Lebenstag einige Tropfen Blut aus der Hand oder der Ferse zu entnehmen. Das Blut wird mit einem speziellen Löschpapier aufgefangen und mit dem Namen des Kindes versehen.

Dieser Test dient zum Nachweis bestimmter, seltener Krankheiten: Mukoviszidose, Phenylketonurie, angeborene Schilddrüsenunterfunktion, angeborene Nebennierenhyperplasie, Sichelzellenanämie.

Keine Nachrichten, gute Nachrichten! Aber falls sich der Test als positiv erweisen sollte, werden die Ergebnisse dem Kinderarzt der Entbindungsstation oder Ihrem Hausarzt mitgeteilt. Sie werden kontaktiert, um zusätzliche Untersuchungen durchzuführen. 

Dieser Test ermöglicht es, Neugeborene mit einer seltenen Krankheit schneller zu behandeln und die negativen Folgen der Krankheit einzugrenzen.

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Die Ernährung Ihres Babys

Stillen oder Fläschchen? Vielleicht haben Sie vor der Geburt des Babys bereits mit Ihrem Partner über die Ernährungsart gesprochen. Sind Sie unentschlossen? Sprechen Sie mit einer Hebamme, damit Sie Ihre Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen treffen können. 

Für die Gesundheit von Mutter und Kind wird in den ersten sechs Monaten das Stillen empfohlen. Sie können Ihrem Kind auch das Fläschchen mit künstlicher Milch geben. Jede Ernährungsart hat ihre Vor- und Nachteile. Aber es ist immer eine persönliche Entscheidung, die den Eltern obliegt. Versuchen Sie, sich nicht von Ihrem Umfeld – auch nicht durch gut gemeinte Ratschläge oder vom Pflegepersonal, beeinflussen zu lassen.

Das Stillen

Vorteile für Ihr Baby

  • Die erste Muttermilch (Kolostrum genannt) ist reich an Immunglobulinen, die dem Immunsystem Ihres Babys helfen, sich zu entwickeln.
  • Die Zusammensetzung der Muttermilch ändert sich je nach Alter und Bedürfnissen Ihres Babys, sodass sie immer optimal auf das Baby abgestimmt ist.
  • Muttermilch bietet Ihrem Baby einen natürlichen Schutz gegen Infektionen des Verdauungstraktes. Infolgedessen leiden Stillkinder weniger unter Koliken, Refluxösophagitis und Durchfall. Das Stillen soll auch eine präventive Rolle bei Infektionen des Mittelohrs und der oberen Atemwege spielen. 
  • Das Stillen erfordert eine andere Technik als die Flaschenernährung. Stillkinder haben besser entwickelte Kiefer.

Vorteile für Sie

  • Durch das Stillen bildet sich die Gebärmutter schneller zurück, was das Risiko von Blutungen reduziert. Stillende Mütter erreichen auch schneller ihr Ausgangsgewicht wieder.
  • Das Stillen bietet mehrere praktische Vorteile: keine Flaschen- und Saugerprobleme, keine Notwendigkeit, die Milch mitzunehmen, da sie immer verfügbar ist – richtig temperiert und kostenlos!
  • Die Menstruation kehrt bei stillenden Frauen in der Regel langsamer zurück, dadurch werden die  Eisenmangelprobleme begrenzt (deren Reserven durch die Geburt erschöpft sein können).
  • Das Stillen hat eine präventive Wirkung auf die Entstehung von Brustkrebs im späteren Leben.

Fragen

  • Wie kann ich stillen, wenn ich nicht zu Hause bin? 
  • Was passiert, wenn Freunde oder Familie bei mir auftauchen? Wie kann ich meine Privatsphäre schützen?
  • Was kann mein Partner tun? 
  • Woher weiß ich, ob mein Baby  beim Stillvorgang ausreichend Milch bekommt?
  • Wie vermeidet man Rissbildungen?
  • Und was soll ich tun, wenn ich wieder arbeiten gehe?

Es gibt Antworten. Fragen Sie Ihre Hebamme um Rat. Mehrere Initiativen fördern das Stillen: zum Beispiel die WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“ (BFHI) oder Kaleido. Hier sind Informationen über das Stillen oder die Gesundheit der Mutter und des Babys erhältlich.

Flaschenernährung

  • Es gibt mehrere Gründe, die für die Flaschenernährung sprechen können. Die Entscheidung liegt bei Ihnen:
  • Sie können sich nicht vorstellen, zu stillen oder Sie haben es versucht, aber es gefällt Ihnen nicht;
  • Sie haben eine oder mehrere medizinische Kontraindikationen;
  • Sie haben bei einer früheren Schwangerschaft schlechte Erfahrungen mit dem Stillen gemacht;
  • Sie müssen Ihre Arbeit bereits kurz nach der Geburt wieder aufnehmen;

Der Vorteil der Flaschenernährung ist, dass sich auch Ihr Partner oder ein anderes Familienmitglied um die Ernährung des Babys kümmern können.

Sie möchten nicht stillen, aber Sie möchten Ihrem Baby Ihre Milch geben? Das ist möglich! Dieses Verfahren kann im Geburtsraum mit einem „Willkommensstillen“ beginnen. Dabei wird Ihr Kind nur einmal nach der Geburt an die Brust gelegt, um es mit der Erstmilch (Kolostrum) vertraut zu machen. Erst danach geben Sie ihm das Fläschchen. Das ist so etwas wie ein Willkommensgeschenk!

Sie können Ihre Milch auch abpumpen und sie Ihrem Baby in einem Fläschchen verabreichen. Das ist schon auf der Entbindungsstation möglich. Aber denken Sie daran, dass die für die Milchproduktion verantwortliche Drüse weniger stimuliert wird. Es kann schwieriger sein, die Milchproduktion anzuregen und aufrechtzuerhalten. 

Wenn das Baby keine Muttermilch trinkt, wird empfohlen, ihm verarbeitete und angepasste Kuhmilch zu verabreichen. Diese wird als handelsübliche Säuglingsnahrung angeboten wird. Ihre Nährstoffkomponenten sind sehr ähnlich, aber nicht ganz vergleichbar mit der Muttermilch. Sie enthält nicht die gleichen Proteine, liefert keine Antikörper, Immunfaktoren, Wachstumshormone oder weiße Blutkörperchen.

Ob Sie sich für die Brust oder die Flasche entscheiden:  Die richtige Wahl ist diejenige, die zu Ihnen und Ihrem Partner passt. Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme darüber.

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Stillen – die ersten Schritte

Ein guter Start ist wichtig! Die ersten Tage sind entscheidend, um mit dem Stillen zu beginnen. Sie können Ihr Baby stillen, unabhängig von der Größe und Form Ihrer Brüste.

Bei der Geburt

In den ersten zwei Lebensstunden des Babys ist sein Saugreflex am stärksten. Lassen Sie Ihrem Baby die Zeit, die es braucht, um die Brust zu finden. Ob es „tatsächlich“ etwas absaugt oder nicht - diese erste Begegnung wird den Beginn des Stillens erleichtern. Manchmal ist Ihr Kind noch nicht bereit; dann warten Sie, bis Sie in Ihrem Zimmer sind, um es wieder an Ihre Brust zu führen. Das wird ihm helfen.

Das Kolostrum ist die „erste Milch“, die sich nach einigen Tagen entwickelt. Diese Erstmilch ist 48 bis 72 Stunden nach der Geburt an die Bedürfnisse Ihres Kindes angepasst. Wenn Ihr Baby aus irgendeinem Grund nicht saugt, können Sie das Kolostrum abpumpen und es ihm auf einem anderen als dem direkten Weg verabreichen.

Im Allgemeinen findet der „Milcheinschuss“ am dritten Tag nach der Geburt statt. Es ist eine kurze Zeit, aber manchmal schwierig, da der Vorgang mehr oder weniger schmerzhaft sein kann. 

Dies geschieht oft an dem Tag, an dem Sie nach Hause kommen. Umso wichtiger ist es, den Besuch einer Hebamme bei Ihnen zu Hause zu planen.

Haben Sie Angst vor Rissen oder wunden Brustwarzen? Sie möchten herausfinden, ob Ihr Baby genug trinkt? Es gibt einfache Möglichkeiten, diese frühen Belastungen zu vermeiden: eine gute Babyposition, unterschiedliche Stillhaltungen, Feuchtigkeitsversorgung der Haut... die Hebamme berät und begleitet Sie. 

Mit dem Stillen beginnen

Lassen Sie Ihr Kind trinken, so oft es möchte: Geben Sie ihm die Brust beim ersten Anzeichen seines Erwachens. Je effizienter es saugt, desto mehr Milch produzieren Sie.

Halten Sie Ihr Baby in Ihrer Nähe: Die Mama zu spüren, weckt seinen Wunsch, zu saugen und zu lernen. Tragen Sie Ihr Baby ganz nahe an Ihrer Haut. Denn Babys brauchen Hautkontakt, um sich sicher zu fühlen.

Wie oft muss das Kind über einen Zeitraum von 24 Stunden gestillt werden? Jedes Baby ist anders. Die Zahl der Mahlzeiten ist nicht begrenzt und es gibt keine festen Pausen. Wichtig ist, dass Sie lernen, zwischen Ernährung und Beruhigung zu unterscheiden. Im Schnitt wird ein Säugling sich während 24 Stunden etwa acht bis zwölf Mal „melden“ - in den ersten Monaten auch nachts.

Wie lange soll das Stillen dauern? Es hängt von Ihrem Baby ab und davon, wie schwach oder stark es saugt. Grundsätzlich sind zehn Minuten etwas kurz, 45 bis 60 Minuten etwas lang!

Haben Sie Fragen zum Stillen?

Sie haben das Gefühl, dass Sie nicht genug Milch erzeugen? Sind Ihre Brüste angespannt und schmerzhaft? Sind Ihre Brustwarzen gereizt? Glauben Sie, dass Sie einen Abszess haben? Das Baby saugt schlecht und schreit nach dem Stillen? Fragen Sie sich, ob Sie keine ergänzende Flaschennahrung geben sollten? Ist es ratsam, dem Baby Zuckerwasser zu geben? Diese und viele andere Fragen können während des Stillens auftauchen...

Zögern Sie nicht, sich an die Hebamme auf der Entbindungsstation zu wenden. Ihr Kinderarzt, Ihre Hebamme oder eine Beraterin von Kaleido Ostbelgien kann Sie auch, bei der Rückkehr nach Hause beraten. Sie können sich auch an die Stillinformation von Kaleido Ostbelgien wenden.

„Ich dachte, ich könnte im Kreise meiner Familie stillen. Aber meine Mutter und meine Großmutter mischten sich mit ihren Ratschlägen ständig ein, sodass ich ganz verkrampfte war. Und mein Kind ebenfalls! Nichts ging mehr und ich habe mich in das Kinderzimmer zurückgezogen, um in aller Ruhe zu stillen. Ich muss selbst fühlen, was das Beste für mich ist.“

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Das Baby im Mittelpunkt

Während Ihres Aufenthalts auf der Entbindungsstation stehen Ihnen die Hebamme und der Kinderarzt für alle Informationen zur Verfügung und helfen Ihnen bei der Betreuung Ihres Babys. Auch für Ihren Partner ist es die Gelegenheit, sich mit Hilfe der Hebamme mit dem Baby vertraut zu machen.

Tragen Sie Ihr Kind

Oft getragen und gekuschelt zu werden, stimuliert das Kind und fördert seine Entwicklung. Nehmen Sie Ihr Baby deshalb so oft wie möglich an sich: wenn es weint, wenn es sich offensichtlich nicht wohlfühlt oder einfach nur so, um es in den Armen zu halten. In den ersten sechs Monate - solange seine Nackenmuskulatur seinen Kopf noch nicht richtig halten kann, stützen Sie Kopf und Nacken, wenn Sie es hochheben.

Einige Hebammen können Ihnen beibringen, wie Sie einen geeigneten Tragesitz verwenden. Sie können Ihr Neugeborenes in eine Decke wickeln, wenn Sie es aus der Wiege nehmen, denn Babys fühlen sich gerne eingehüllt und behütet. Achten Sie jedoch darauf, dass ihm nicht zu warm wird.

Die Nabelschnur

Sie brauchen nichts zu tun, außer sicherzustellen, dass die Nabelschnur trocken bleibt. Nach dem Baden mit einem Wattestäbchen trocknen. Keine Angst: das tut Ihrem Baby nicht weh. Die Nabelschnur fällt zwischen dem fünften und dem 21. Tag von allein ab. Wenn Rötungen auftreten und intensiver werden, wenn der Nabel nässt und übel riecht oder wenn Sie Zweifel haben, sprechen Sie mit der Hebamme oder dem Kinderarzt.

Pflege und Bad

Reinigen Sie Gesicht, Hals, Genitalien und Gesäß Ihres Babys jeden Tag mit einem Waschlappen. In den ersten Lebenswochen muss das Neugeborene nicht mehr als zwei- bis dreimal pro Woche gebadet werden. Die Haare müssen nicht jeden Tag gewaschen werden; ein- bis zweimal pro Woche genügt. Die Vorbereitung des Bades ist für die Sicherheit und den Komfort Ihres Babys unerlässlich. Bevor Sie es ausziehen, bereiten Sie alles Erforderliche vor, damit Sie Ihr Kind niemals alleine lassen müssen.

Die Seife muss mild und unparfümiert sein. Die Wassertemperatur sollte der Körpertemperatur Ihres Babys entsprechen - weder zu heiß noch zu kalt. Überprüfen Sie die Temperatur, indem Sie Ihr Handgelenk eintauchen. Legen Sie Ihr Baby vorsichtig ins Wasser, zuerst mit den Füßen. Dann tauchen Sie den Rest seines Körpers sanft ein. Der Kopf muss stets aus dem Wasser gehalten werden, indem Sie den Nacken mit Ihrem Unterarm stützen und die Hand unter seine Achselhöhle schieben.

Die Hebamme kann Ihnen diesen Vorgang entweder auf der Entbindungsstation oder bei Ihnen zu Hause zeigen.

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Bereiten Sie sich auf Ihre Rückkehr nach Hause vor

Sie machen sich möglicherweise Sorgen, wenn Sie mit dem Baby allein sind. Sie stellen sich Fragen zu Ihrer eigenen Erholung und wie Sie die Bedürfnisse Ihres Babys erfüllen können. Beratung und Informationen zu den verschiedenen Leistungserbringern erhalten Sie zum Ende der Schwangerschaft, während Ihres Aufenthalts auf der Entbindungsstation oder in den ersten Tagen zu Hause. Die meisten Entbindungskliniken stellen Ihnen Unterlagen zur Verfügung, in denen Sie Antworten auf alle Fragen finden, die Sie sich möglicherweise stellen.

Oftmals besucht eine Mitarbeiterin von Kaleido Ostbelgien oder eine Sozialarbeiterin Sie auf der Entbindungsstation. Sie wird mit Ihnen über das Dienstleistungsangebot von Kaleido Ostbelgien reden, darunter auch kostenlose ärztliche Beratung

Es werden mehrere Nachsorgeberatungen angeboten:

  • ein Hausbesuch der Hebamme innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der Entlassung. Denken Sie daran, sie während Ihres Aufenthalts auf der Entbindungsstation anzurufen, damit Sie sich absprechen können. Weitere Besuche werden danach geplant; 
  • eine Beratung beim Kinderarzt acht bis zehn Tage nach der Geburt Ihres Babys. Er wird Ihnen das empfohlene Säuglings-Impfprogramm ab der sechsten Lebenswoche vorstellen;
  • ein Besuch beim Gynäkologen etwa sechs Wochen nach der Geburt. Gemeinsam werden Sie Schwangerschaft und Geburt bewerten, Fragen im Zusammenhang mit Verhütung und sexuellen Beziehungen diskutieren. Er verschreibt die Rückbildungsgymnastik, um den Muskeltonus wiederherzustellen und den Damm zu rehabilitieren;
  • wenn Sie während Ihres Aufenthalts auf der Entbindungsstation oder nach einem Telefonat Ihre Einwilligung gegeben haben, kommt innerhalb von 14 Tagen nach Ihrem Aufenthalt auf der Entbindungsstation eine Beraterin von Kaleido Ostbelgien zu Ihnen nach Hause. Dieser können Sie alle Fragen zur Gesundheit und zum Wohlbefinden des Babys, zum Stillen usw. stellen.

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