Vor der Geburt

✔ Arbeitnehmerin ✔ Arbeitssuchende ✔ Selbständige  

Überprüfen Sie entsprechend Ihrer Krankenhausversicherung Ihren Erstattungsanspruch für Pflegeleistungen. 
Überprüfen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt welche Krankheiten während der Schwangerschaft die Gesundheit Ihres Kindes gefährden könnten. 

Informieren Sie Ihren Arbeitgeber rechtzeitig, dass Sie schwanger sind. Wenn Sie gefährliche Arbeiten verrichten oder wenn Sie der Ansicht sind,, die Bedingungen für eine Entfernung vom Arbeitsplatz zu erfüllen, bitten Sie Ihren Arbeitgeber, einen Termin mit dem Arbeitsarzt zu vereinbaren.   
Wenn Sie arbeitsunfähig sind, tragen Sie auf Ihrer Stempelkarte ein "M" ein.  
Schreiben Sie Ihr Kind ab dem vierten Schwangerschaftsmonat für die Tagesbetreuung ein.  
Wenn Sie unverheiratet sind, fragen Sie beim Einwohnermeldeamt Ihrer Gemeinde ab dem sechsten Monat der Schwangerschaft eine Bescheinigung über das Kindesverhältnis.   
Vom sechsten Monat der Schwangerschaft an kann bei der zuständigen Kinderzulagenlkasse ein Antrag auf Beihilfe gestellt werden. Dieser Antrag kann auch noch nach der Geburt gestellt werden.  
Anhand einer ärztliche Bescheinigung über den Beginn der Mutterschaftsruhe (mit Angabe des errechneten Entbindungsdatums) genehmigt der Vertrauensarzt der Krankenkasse das Mutterschaftsgeld.   
Um das Mutterschaftsgeld zu erhalten, müssen Sie der Krankenkasse eine Bescheinigung über die vollständige Einstellung Ihrer beruflichen Tätigkeiten während der Mutterschaftsruhe zukommen lassen.  
Benachrichtigen Sie rasch Ihren Arbeitgeber oder die Zahlstelle der Arbeitslosenunterstützung, sowie auch die Krankenkasse über das voraussichtliche Entbindungsdatum.  
Teilen Sie Ihrer Krankenkasse zeitnah mit, von welchem Datum an die Mutterschaftsruhe beginnen soll.  
Informieren sie rechtzeitig Ihren Arbeitgeber, wenn Sie Ihren Mutterschaftsurlaub (beispielsweise durch einen Elternurlaub) verlängern möchten.   
Wenn Sie im Krankenhaus entbinden, fragen Sie vorab den Aufnahmeantrag, damit Sie rechtzeitig über die Preise von Produkten und Dienstleistungen informiert sind oder besuchen Sie zu diesem Zweck die Website des Krankenhauses. 
Bestätigen Sie dem Dienst für Tagesbetreuung ab dem siebten Monat der Schwangerschaft die Einschreibung des Kleinkindes.

Nach der Geburt

Wir weisen Sie darauf hin, dass gewisse Verwaltungsschritte auch den Vater betreffen, bzw den Co-Vater, wenn Sie zusammenleben! 

✔ Arbeitnehmerin ✔ Arbeitssuchende ✔ Selbständige  


Melden Sie Ihr Kind innerhalb von 14 Tagen nach der Geburt beim Standesamt der Gemeinde an, in der es geboren ist.   

Überreichen Sie Ihrer Kindergeldkasse die Geburtsbescheinigung der Gemeindeverwaltung sowie den Antrag auf Kindergeld.   

Überreichen Sie Ihrer Krankenkasse die Geburtsbescheinigung für das Mutterschaftsgeld und die Eintragungsbescheinigung des Kindes. Anhand dieser Bescheinigung lässt sich das Ende des Mutterschaftsurlaubs berechnen. Außerdem berechtigt sie zum Anspruch auf die Geburtsprämie.   
Die durch Sie ausgefüllte und der Krankenkasse überreichte Bescheinigung über die Wiederaufnahme der Arbeit/Arbeitslosigkeit legt das Ende der Mutterschaftsruhe fest.   
Die durch Ihren Arbeitgeber bzw durch die Zahlstelle des Arbeitslosengeldes ausgefüllte und der Krankenkasse überreichte Bescheinigung über die Wiederaufnahme legt das Ende der Mutterschaftruhe fest.   

Für den Geburtsurlaub muss der Vater oder Co-Vater den Arbeitgeber zeitnah benachrichtigen und ihm eine Kopie der Geburtsurkunde überlassen. Um Anspruch auf Geldleistungen zu erhalten, muss er außerdem einen entsprechenden Antrag bei seiner Krankenkasse einreichen.   
Die Krankenhausrechnung überreichen Sie Ihrem privaten Versicherer (wenn Sie bei ihm eine Krankenhausversicherung abgeschlossen haben) bzw. Ihrer Krankenkasse. Vergessen Sie nicht den "Antrag auf Leistungen" auszufüllen und zu unterschreiben, wenn Sie im Rahmen Ihrer Krankenhausversicherung bei der Krankenkasse (gemäß Ihrem Versicherunngsvertrag) einen Erstattungsanspruch geltend machen möchten.   
Bestätigen Sie die Einschreibung des neugeborenen Kindes bei der Tagesbetreuung.  
Sobald das Kind zwei Jahre alt ist, sollten Sie mit den Pflichtimpfungen beginnen.   
Die Unkosten für Kinderkrippe oder Tagesmutter können vom steuerbaren Einkommen abgesetzt werden.