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Was braucht es für einen gesunden Schlaf?

Wenn Sie müde sind und Ihre Augenlider schwer wurden, wenn Sie das Leben um sich herum nur noch am Rande mitbekommen, wenn Ihre Körpertemperatur sinkt, dann fällt Ihnen nur eines ein: ab ins Bett und bald einschlafen. Am nächsten Morgen wachen Sie frisch auf und sind bereit, den neuen Tag zu beginnen. Das liest sich gut, entspricht aber nicht immer der Wirklichkeit! Was braucht es also für einen gesunden Schlaf ?

Wie viel Schlaf benötigen Sie? Welches sind die Faktoren, die die Qualität des Schlafes beeinflussen? Wann spricht man von Schlaflosigkeit? Macht eine Siesta Sinn?  Was ist vom Schnarchen zu halten? Was kann man selbst tun, um gesünder zu schlafen? In unserer frisch aktualisierten Infobroschüre „Schlafen Sie ruhig“ geben wir Antworten auf Ihre Fragen.

Unsere Tipps für einen gesunden Schlaf

Ihr Lebensstil nimmt Einfluss auf Ihren Schlaf: im positiven oder aber auch im negativen Sinn. Mit anderen Worten: Sie schlafen so, wie Sie zuvor Ihren Tag gelebt haben. Sie haben Einfluss auf eine Reihe von Dingen, um Ihre Schlafqualität zu verbessern. Hier sind unsere Tipps:

  • Jeden Tag zur gleichen Zeit zu Bett gehen.
  • Brennende Augen, schwere Augenlider und wiederholtes Gähnen erinnern Sie daran, dass es Zeit ist, schlafen zu gehen. Ihr Körper will Ihnen dadurch mitteilen, dass er sich zur Ruhe setzen will.  
  • Achten Sie auf Ihren Biorhythmus: Frühaufsteher sollten nicht an mehreren Tagen in Folge später als gewohnt schlafen gehen.
  • Denken Sie beim Zubettgehen an etwas Angenehmes und konzentrieren Sie sich nicht auf Ihre Sorgen. Versuchen Sie, sich von belastenden Gedanken abzulenken. Regelmäßiges und kontrolliertes Atmen wirkt beruhigend.
  • Sorgen Sie für eine angenehme Raumtemperatur (16-18°C) und achten Sie auf richtiges Lüften. Das Schlafzimmer sollte ein dunkler und ruhiger Raum sein. Schlafzimmer sind weder ein Ess- oder Fernsehzimmer – und erst recht keine Arbeitszimmer!
  • Gewährleisten Sie einen guten Licht- und Schallschutz.
  • Lassen Sie sich nicht durch Ihren Wecker nervös machen! Das Bewusstsein, der Zeit hinterher rennen zu müssen, bedeutet Strass.
  • Zur idealen Ausstattung gehören eine gute Matratze und ein gutes Kopfkissen - nicht zu weich und nicht zu hart, sowie eine Steppdecke oder ein leichter Bettbezug. Wechseln Sie alle zehn Jahre Ihre Matratze. Wann geschah dies bei Ihnen zuletzt?
  • Aufmunternde Stoffe wie Koffein (Kaffee, Cola Getränk) oder Alkohol stören die Einschlafphase. 
  • Sex hilft beim Einschlafen. Nach Ansicht von Wissenschaftlern würde das Einschlafen nach einem Orgasmus aufgrund eines hormonellen Vorgangs leichter fallen. 
  • Schwerverdauliche oder stark gewürzte Mahlzeiten fördern Schlaflosigkeit. Bevorzugen Sie Gemüse und Fisch anstatt beispielsweise rotes Fleisch. Die letzte Mahlzeit sollte mindestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
  • Bewegung gibt dem Körper Müdigkeit und wirkt schlaffördernd. Beenden Sie Ihr Training mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen.
  • Lassen Sie den Tag ruhig ausklingen. Ein heißes Bad bei maximal 37 ° C wirkt entspannend.  Baden Sie vor dem Schlafengehen nicht zu warm. Wie wäre es alternativ mit etwas Lektüre?
  • Computerspiele sind aufregend und anstrengend. Blaues Bildschirmlicht (Tablets, Smartphones und Computer) stört den guten Schlaf:  stellen Sie eine Stunde vor dem Schlafengehen ihre Bildschirmaktivitäten ein, denn das Beantworten von E-Mails oder Computerarbeiten am Tagesende aktivieren Ihre Hirnfunktionen. 
  • Der Mittagsschlaf sollter nicht zu lang ausfallen, da er den Nachtschlaf beeinträchtigt (außer bei Schlaflosigkeit oder Krankheit).
  • Seien Sie achtsam im Umgang mi Arzneimitteln und fragen Sie im Zweifelsfall stets den Rat Ihres Arztes oder Apothekers.
Wenn Sie immer noch nicht schlafen können, stehen Sie am besten auf, gehen in einen anderen Raum, machen etwas Entspanenndes und warten auf den nächsten Schlafzyklus.

Weitere Infos

Es gibt tatsächlich tausend und eine Art und Weise, besser zu schlafen, ohne dass es hierfier eine goldene Regel gibt. Finden Sie selbst heraus, was Ihnen gut tut. 

Gesundheitsinfo: CKK-Gesundheitsförderung

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