Lachen: eine ernste Angelegenheit
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Lachen: eine ernste Angelegenheit


Ein Bild, ein Geräusch, ein Geruch, eine Erinnerung, … reicht schon, um in unserem Gehirn ein Verhalten zum Ausdruck zu bringen, das zum Lachen führt. Das Lachen spiegelt eine unwillkürliche körperliche Reaktion auf einen angenehmen Gefühlszustand wieder. Das Lachen drückt ein Gefühl der Freude und manchmal auch der Erleichterung aus.

Ein Bild, ein Geräusch, ein Geruch, eine Erinnerung, … reicht schon, um in unserem Gehirn ein Verhalten zum Ausdruck zu bringen, das zum Lachen führt. Das Lachen spiegelt eine unwillkürliche körperliche Reaktion auf einen angenehmen Gefühlszustand wieder. Das Lachen drückt ein Gefühl der Freude und manchmal auch der Erleichterung aus. Neben dem unfreiwilligen Lachen empfehlen Therapeuten sich in Situationen zu versetzen, die ein freiwilliges Lachen hervorrufen, da das Lachen – unabhängig von seiner Ursache – gesund sein soll.


Vorteile vom Kopf bis in die Zehenspitzen

Studien, die dem Lachen zahlreiche Tugenden zusprechen, stützen ihre Thesen oft auf lückenhafte Methoden oder berufen sich auf die Ergebnisse von wenigen Testkandidaten. Und dennoch kommen sie zu einer Reihe von positiven Ergebnissen. Wenn aus der Gehirnregion der Befehl zum Lachen erteilt wird, weitet sich eine regelrechte Muskelwelle aus. Diese beginnt beim Lächeln (und der Entspannung der Kaumuskeln), rollt über die Brust- und Bauchmuskeln bis hinein in die Rückenmuskulatur sowie den Bauch-, Beine- und Po-Bereich.

Lachen

  • versorgt den Organismus mit frischem Sauerstoff, erhöht die Atmungskapazität und regelt die Atmung; 
  • aktiviert das Zwerchfell; durch den Abbau von Muskelverspannungen wirkt das Lachen durchblutungssteigernd und entspannend;
  • erzeugt Glücksgefühle, die wiederum eine schmerzlindernde Wirkung haben; 
  • stärkt das Immunsystem und fördert den Schlaf. 
Vergessen wir in diesem Zusammenhang nicht die positiven Einflüsse auf Stress- und Angstgefühle, auf unser allgemeines Wohlbefinden oder auf die gute Stimmung.
In verschiedenen – bisher allerdings noch nicht überzeugend belegten - Studien werden gute Cholesterin-Werte dem Lachen zugeschrieben.

Es darf gelacht werden…

Auch wenn das Lachen gut für die körperliche, geistige und emotionale Gesundheit ist ; für einen Heilungsprozess ist es noch kein Wundermittel.
Das Lachen darf hingegen sehr wohl als die lustigste der sanften Heilmethoden betrachtet werden, weil es bei Pflege und Behandlung unterstützend wirkt und/ oder die gute Gesundheit erhalten hilft.
Seit Jahren gehört das Lachen in den Krankenhäusern zu den Therapieformen : hierzulande besuchen « Cliniclowns » kranke Kinder, in verschiedenen anderen Ländern besuchen sie auch ältere Menschen. Im Rahmen dieser Therapieform wird erwachsenen Patienten das tägliche Anschauen von Humorfilmen empfohlen: dafür haben Kliniken sogar sogenannte „Lachräume“ eingerichtet.

Wussten Sie, dass ein Kind ohne ersichtlichen Grund – also einfach so – bis zu 300 mal am Tag lacht ? Ein Erwachsener hingegen kommt da nur an knapp über 20 mal täglich … Sollte dem Erwachsenen das Lachen nicht wieder neu beigebracht werden?

Lachclubs, therapeutisches Lachen, usw…

In Lachclubs oder „Lachsitzungen“ können interessierte Personen die therapeutischen Auswirkungen des bewussten Lachens am eigenen Körper testen. In Gruppen werden Trainingseinheiten in Form von Spielen und Übungen (Stress- oder Emotionsabbau) in Verbindung mit sogenannten „Lachmeditationen“ angeboten. Eine regelmäßige Teilnahme kann zu einer Erfahrung führen, die das Leben verändert.
Vor dem Einstieg sollten Sie jedenfalls den Rat Ihres Arztes einholen. Dies gilt in erster Linie bei ernst zu nehmenden Problemen (Bluthochdruck, Organsenkung, Herzstörungen, … ), bei einer Risikoschwangerschaft oder nach einer Bauchoperation.

Kurz

  • Lachen ist gesund für Muskulatur und Atmung und letztlich auch für unsere Laune. 
  • Häufiges Lachen steigert unser Wohlbefinden. Therapeutisches Lachen könnte zusätzlich zur Behandlung von gewissen Krankheiten eingesetzt werden.