Die Produkte/Drogen oder andere Exzesse verschaffen augenblicklichen Genuss oder unmittelbare Erleichterung. Aber über kurz oder lang wirken sie sich negativ auf die körperliche und psychische Gesundheit der Betroffenen aus und stören im Allgemeinen auch das soziale Leben.


Dieser übermäßige Konsum und die Maßlosigkeit sind nämlich mit Risiken verbunden, die entweder sporadischer oder dauerhafter Art sind. Verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle: die Art des Konsums, die Menge, die Dauer, die Häufigkeit und der Grad der Abhängigkeit der Betroffenen.
Im Gegensatz zu bestimmten überlieferten Vorstellungen können die negativen Auswirkungen bestimmter Substanzen (Alkohol, Cannabis, …) sich schon ab dem ersten Genuss einstellen. Selbst der Konsum in Rahmen einer Feier ist mit Risiken behaftet (ungeschützter oder ungewollter Sex, Autounfälle, Gewalt, …). Darüber hinaus ist die Herkunft der Bestandteile dieser Drogen nicht immer bekannt, auch wenn Freunde diese beschafft haben.

Die körperlichen Risiken

  • Drogen und Substanzen : Störung der Sinneswahrnehmung (Sehen, Hören, Fühlen), Schläfrigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen, Schwindel, Brechreiz, Gedächtnisverlust, Atemnot, Austrocknen, Alkoholvergiftung, Überdosis, aber auch sexuelles Risikoverhalten, unterschiedliche Infektionen, Zahnprobleme, Verdauungsstörungen, …
  • Zügelloses Verhalten: Übergewicht, Schlaflosigkeit, gestörter Biorhythmus, Verdauungsprobleme, …

Die psychologischen Risiken

  • Drogen und Substanzen : Konzentrationsschwierigkeiten, Ängste, Traurigkeit, Panikattacken, Gefühlsschwankungen, Konflikte, Stress, …
  • Zügelloses Verhalten:  Konzentrationsschwierigkeiten, Ängste, Nervosität, Stress, …

Die sozialen Risiken

  • Drogen und Substanzen : finanzielle Probleme, Marginalisierung, Kriminalität, soziale Ausgrenzung, Gewalt, ungeschützter Sex, Probleme mit der Justiz, …
  • Zügelloses Verhalten:  finanzielle Probleme, schulische Probleme, Konflikte in der Familie, Isolierung, Verlust des Interesses an seinem eigenen Leben, Gewalt, …

Dieser übermäßige Konsum bzw. dieses zügellose Verhalten bringt den Menschen aus dem Gleichgewicht. Nehmen wir als Beispiel den Konzentrationsmangel, nachdem der Betroffene eine ganze Nacht am Computer verbracht hat, die Familienkonflikte wegen der Trinksucht, unangemessenes Verhalten nach Drogenkonsum (Aggressivität, Vernachlässigung seines Körpers, Gewalt, …), finanzielle Probleme durch Glücksspiel usw.

Gesundheitsinfo: CKK-Gesundheitsförderung