Covid-19GesundheitSich in seinem Körper wohlfühlenVorbeugung im Alltag

Wie schädlich sind Tatoos?

In einem kürzlich über Tatoos sowie über permanente und temporäre Make Up’s veröffentlichten Gutachten warnt der Hohe Gesundheitsrat vor Gesundheitsrisiken.

Welches sind die Risiken?

Das Injizieren von unnatürlichen und körperfremden Substanzen unter die Haut kann nicht ohne Risiken bleiben: obschon sie verboten sind, enthalten einige Tintenstoffe Schwermetalle. Zudem werden weitere Produkte eingesetzt, obwohl ihre möglichen schädlichen Auswirkungen noch unbekannt sind. Zahlreiche Inhaltsstoffe wären auch noch nachweislich krebserregend und förderten Hautkrebs oder andere Krebserkrankungen. UV-Strahlen (Sonnenlicht) – oder bei der Entfernung der Tätowierung auch Laserstrahlen – können die in der Haut liegenden Pigmente aktivieren, worauf sich diese erst recht in schädliche Abbauprodukte umwandeln.

Sauberkeit und umfassende Hygiene haben oberstes Gebot

Inwiefern sich tattoobedingte Infektionen (Hepatitis B oder C) oder Aids langfristig entwickeln, hängt von der Beachtung einiger Hygienemaßnahmen ab:

  • Einwegmaterialien gehören steril verpackt;  
  • in einem Tatoostudio haben Sauberkeit und umfassende Hygiene oberstes Gebot; 
  • der Tätowierer sollte Schutzhandschuhe tragen und vor jeder Behandlung sollte die zu tätowierende Haut desinfiziert werden.

Risiken bei Henna-Tatoos

Henna-Tatoos enthalten den künstlich hergestellten Farbstoff para-Phenylendiamin (PPD). Der künstliche Farbstoff kommt (in vergleichsweise geringen Mengen) in zahlreichen Produkten vor. Wer einmal auf PPD beziehungsweise dessen Abbauprodukte allergisch ist, muss unter Umständen den Kontakt mit dunklen Textilien oder verschiedenen Kunststoffen vermeiden. Denn unter bestimmten Voraussetzungen besitzen diese Farbstoffe ein stark allergieauslösendes Potenzial bis hin zur Intoleranz in Bezug auf zahlreiche Produkte des täglichen Lebens. Als Folge können schmerzhafte Rötungen, Schwellungen und Juckreiz auftreten. Es entsteht ein sogenanntes Kontaktekzem. 


Unsere Schlussfolgerungen…

  • Henna-Tattoos sollten in der Regel braun-orangefarben sein. Wenn sie dunkler oder schwarz sind, ist Wachsamkeit geboten, vor allem beim Angeboten in Urlaubsorten. Der maximal zulässige Henna-Bestandteil sollte nicht über 6 Prozent liegen. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Tätowierer. Wenn er Ihnen keine zufriedenstellende Antwort geben kann, sollten Sie besser ganz auf das Henna-Tatoo verzichten...
  • Zu den Hautreaktionen nach einer Henna-Tätowierung gehört eine erhöhte Lichtempfindlichkeit; Sonnenstrahlen begünstigen weitere allergische Reaktionen.
  • Kinder sollten nicht tätowiert werden, da ihre Haut viel empfindlicher ist, als bei Erwachsenen.
  • Bei allergischen Reaktionen wie Juckreiz, Blasenbildung Brennen, Schwellung ... kontaktieren Sie am besten sofort Ihren Arzt.

Tatoo-Entfernung : Ja, aber …

Wer seinen permanenten Körperschmuck loswerden will, lässt ihn oft weglasern. Das ist nicht nur langwierig, teuer und schmerzhaft. Eine Garantie auf vollständige Entfernung gibt es nicht! Je nach Lage der Tätowierung, seiner Tiefe und je nach Pigmentierung der Haut können Tatoo-Spuren bleiben. Dies gilt vor allem für schwarze und asiatische Hauttypen.

Einige Farben, so auch die grüne, sind auch schwieriger zu entfernen.

Gesunheitsinfo: CKK-Gesundheitsförderung