HomeGesundheitSich in seinem Körper wohlfühlenVorbeugung im AlltagSonnenschutz

Worauf Sie Ihr Augenmerk richten sollten

Es ist falsch, davon auszugehen, dass die Anwendung von Sonnenschutzmitteln einen problemlosen und unbegrenzten Aufenthalt in der Sonne zulässt. Verlieren Sie nicht aus den Augen, dass Sonnenschutzmittel in erster Linie einen verbesserten Schutz Ihrer Haut bewirken sollen – aber bei weitem nicht unbegrenzt lange! Obschon Sonnencremes sehr wirksam sind, gewähren sie keinen 100%-igen gegen UV-Strahlen, auch wenn sie als sogenannte „Sunblocker“ angepriesen werden.  

Meiden Sie vor allem während der Mittagszeit (zwischen 12 und 16 Uhr) die pralle Sonne, da sie während dieser Zeit ihren höchsten Stand erreicht hat. Halten Sie sich stattdessen lieber im Schatten auf, hier ist die UV-Strahlung deutlich geringer.

Wenn Sie in der Sonne arbeiten müssen sollten Sie unbedingt auf eine Kopfbedeckung wie einen Hut, eine Kappe oder ein Tuch zurückgreifen. Am besten geeignet ist ein Hut, der auch den Nacken und die Ohren schützt. Die Augen sollten Sie mit einer Sonnenbrille mit einem speziellen UV-Filter schützen, um Schäden zu vermeiden.

Beachten Sie Ihre Empfindungen !

UV-Strahlen bewirken kein Wärmegefühl. Daher sind Sie nicht vor UV-Strahlen geschützt, wenn Sie bei windigen Wetter spazieren oder baden oder wenn der Himmel wolkenbehangen ist. Eine große Strahlungsintensität geht von Schnee, Sand, Wasser oder Gebäuden aus.

Schützen Sie Kinder besonders vor Sonnenstrahlen!

Im Alter von 2 bis 3 Jahren ist ihre Widerstandskraft sehr gering :  Kinderhaut sehr empfindlich und muss besonders gut vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Augenlider, bei erwachsenen Menschen bereits sehr sensible, müssen in diesem Alter besonders geschützt werden. Setzen Sie deshalb ihr Kind niemals längere Zeit einer direkten Sonnenbestrahlung aus, wenn der Sonnenstand am höchsten ist (zwischen 12 und 16 Uhr).  Bevor Ihr Kind nach draußen (vorzugsweise in den Schatten) geht, cremen Sie es bereits eine halbe Stunde vorher ein. Ziehen Sie ihm leichte Kleidung und eine Kopfbedeckung an und setzen Sie ihm eine UV-geschützte Sonnenbrille auf.

Am Morgen und am Abend (wenn die Sonne tief am Himmel steht) brauchen keine besondere Maßnahmen ergriffen zu werden. Nicht davon betroffen sind hingegen Säuglinge. Sie sollten zu keiner Tageszeit der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Bis zum sechsten Lebensmonat wird bei Säuglingen vom Auftragen eines Sonnenschutzmittels abgeraten, da ihre Haut sehr sensibel und ein Allergierisiko sehr hoch ist. Weitere Informationen dazu gibt Ihnen Ihr Arzt.

Vorbräunen im Solarium ?

Entgegen vielen Vermutungen ist es nicht empfehlenswert, die Haut mit Hilfe des Solariums an die kommende Sommersonne zu gewöhnen, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Bei vielen Menschen hält sich bis heute der Irrglaube, dass durch ein Vorbräunen im Solarium das Risiko des Sonnenbrandes gesenkt werden kann. Künstliche UV-Bestrahlung ist genauso schädlich wie das natürliche Sonnenlicht. 

Gehen Sie sehr kritisch mit Werbeaussagen um, welche das Bräunen im Solarium anpreisen: bereits eine Bräunungssitzung von wenigen Minuten entspricht einer natürlichen Sonnenbestrahlung von mehreren Stunden, die die künstliche Bestrahlung wesentlich intensiver ist als die natürliche.

Gesundheitsinfo: CKK-Gesundheitsförderung

Siehe auch hier