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Dehydratation vermeiden

Unser Körper besteht zu 60-70 % aus Wasser. Das Element Wasser ist lebenswichtig, da es an allen chemischen Reaktionen im Inneren der Körperzellen beteiligt ist. Wasser ist Hauptbestandteil aller Körperflüssigkeiten wie Blut, Hirnwasser und Magensäfte.

Unser Körper besteht zu 60-70 % aus Wasser. Das Element Wasser ist lebenswichtig,  da es an allen chemischen Reaktionen im Inneren der Körperzellen  beteiligt ist. Wasser ist Hauptbestandteil aller Körperflüssigkeiten wie Blut, Hirnwasser und Magensäfte.

Ein wesentlicher Bestandteil

Wasser ist wesentliche Voraussetzung für das einwandfreie Funktionieren aller unserer Organe : zunächst Gehirn und Muskulatur, die zu über 75% Wasser enthalten. 

  • Regulierung unserer Körpertemperatur ; 
  • Regulierung von Muskelkraft und Verdauung ; 
  • Bildung von Speichel zum Schlucken ; 
  • Schmierung von Gelenken und Augen ; 
  • Aufnahme und Transport von Nährstoffen ; 
  • Transport von Mineralsalzen und Spurenelementen; 
  • Regelung des Feuchtigkeitshaushalts der Haut ; 
  • Ausscheidung von Abfällen durch den Urin ; 
  • usw. 

Über Urin, Schweiß, Stuhl und Atmung scheiden wir täglich Wasser aus. Die Menge des abgegebenen Wassers ist je nach Körpergröße, Aktivitäten, Klima und unserem Lebenswandel unterschiedlich. Wie dem auch sei, wir müssen unserem Organismus täglich die abgegebene Flüssigkeitsmenge zurückgeben.

Risiken bei Wassermangel

Ein nicht entschädigter Wasserverlust führt zum Austrocknen. In schlimmen Fällen funktioniert unser Körper nicht mehr richtig : alle geistigen und körperlichen Anstrengungen werden spürbar geringer. 

Erste Anzeichen von Austrocknung sind an der dunklen Farbe unseres Urins zu erkennen. 

Andere Symptome sind ein trockener Mund- und Rachenbereich, Energiemangel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Hitzeunverträglichkeit.  Im fortgeschrittenen Stadium treten Muskelprobleme, Krämpfe, Schluckschwierigkeiten , sowie Schmerzen beim Urinieren, Verwirrtheit oder Delirium auf.

Austrocknung kann ein starkes Absinken des Blutvolumens und -drucks führen. 

Schon ein leichtes Austrocknen kann Kopfschmerzen, Lethargie und eine verminderte Wachsamkeit zur Folge haben.

Risikogruppen

Bei Säuglingen und Kleinkindern ist der Durstmechanismus noch nicht ausreichend ausgereift. Daher müssen sie besonders bei Fieber, Durchfall und großer Hitze vor einer Dehydratation geschützt werden. 

Bei (andauernd) unzureichendem Wasserkonsum ist die Rede von chronischer Dehydratation. Ältere Menschen sind hiervon besonders betroffen, da sie ein geringeres Trinkbedürfnis haben. In dieser Alterskategorie treten dann verschiedenartige Mangelerscheinungen auf, die sich durch Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit, usw… ausdrücken.

Kann man zu viel trinken?

Es kommt selten vor, dass eine gesunde Person zu viel Wasser trinkt. Dennoch kann übermäßiges Trinken zu einer verminderten Konzentration der Mineralsalze im Blut führen (Hyponaträmie). Dieses Phänomen tritt vor allem bei Ausdauersportlern auf, die wie bei einem Marathon zu viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

Vorsicht : eine mehrere Tage andauerndes erhöhtes Durstgefühl meistens in Verbindung mit einem hohen Urinvolumen kann ein Hinweis auf Diabetes sein. Fragen Sie in diesem Fall Ihren Hausarzt um Rat.

Gute Gewohnheiten annehmen

Im Allgemeinen wird empfohlen, zwischen 1,5 und 2 Liter Flüssigkeit täglich zu sich zu nehmen. Über eine ausgeglichene Ernährung gelangen bereits 20% der erforderlichen Menge über den Verzehr von Obst und Gemüse in den Körper. Die Restmenge entspricht dem Inhalt von etwa 8 Gläsern und wird dem Körper über Getränke (kalte oder warme) zugeführt.

  • Warten Sie nicht, bis Sie durstig werden. Dann ist es meistens schon zu spät, da der Körper zu diesem Zeitpunkt bereits über Flüssigkeitsmangel klagt; 
  • Trinken Sie über den Tag kleine Mengen und warten Sie nicht, bis Sie durstig sind ; 
  • Geben Sie Ihren Kindern regelmäßig zu trinken ; Vor allem dann, wenn sie sich verausgaben oder wenn sie schwitzen ;  
  • Ermuntern Sie ältere Menschen zum regelmäßigen Trinken, trotz etwaiger Inkontinenz.  Schaffen Sie täglich wiederkehrende « Rituale », indem Sie vor dem Schlafengehen und beim Aufstehen ein Glas Wasser reichen. Oder während der Mahlzeit, beim Einnehmen von Arzneimitteln, usw.. Seien Sie besonders wachsam, wenn eine Hitzewelle droht.  
  • Hierzulande können wir der ausgezeichneten Qualtität unseres Leitungswassers vertrauen. Es wird regelmäßig kontrolliert und entspricht vollends unseren Bedürfnissen. Noch dazu zu einem annehmbaren Preis !  
  • Wenn Ihr Leitungswasser zu sehr nach Chlor schmeckt, legen Sie eine Zitronenscheibe oder einige Minzblätter in das Wasserglas. 
  • Gewisse kohlesäurehaltige Wasser haben einen zu hohen Mineralsalz- oder Natriumgehalt. Personen mit Hypertonie (Bluthochdruck) oder Lebererkrankungen sowie Säuglinge sollten zunächst die Etiketten-aufschrift gut durchlesen.

Gut zu wissen

  • Unser Gehirn, Nieren und Muskulatur leiden an erster Stelle unter einer schlimmen Dehydratation.  
  • Erste äußere Erkenntnisse für Dehydratation liefert ein  einfacher Hautkniff : die Kniffstelle bleibt sichtbar und die Hautoberfläche bildet sich nur zaghaft zurück.  
  • Hohe Außentemperaturen, intensive körperliche Bewegung, Stillen oder Fieber steigern das Durstgefühl.  
  • Intensiv trainierende Sportler können bis zu einem liter Wasser pro Stunde verlieren. Sie sollten vor, während und nach der Anstregung trinken.  
  • Gezuckerte Getränke sollten für Kinder und Erwachsene die Ausnahme bleiben. Sie fördern Kariesbildung und Übergewicht.  

Vorteille und Leistungen


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