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Gesunde und schlechte Speisefette

Lebensmittelfette sind Bestandteile unserer täglichen Ernährung: als Energielieferanten sind sie für unseren Organismus unverzichtbar. Indes kann ein übermäßiger Konsum von bestimmten Arten von Fettsäuren schwerwiegende gesundheitliche Schäden hervorrufen.

Lebensmittelfette sind Bestandteile unserer täglichen Ernährung: als Energielieferanten sind sie für unseren Organismus unverzichtbar. Indes kann ein übermäßiger Konsum von bestimmten Arten von Fettsäuren schwerwiegende gesundheitliche Schäden hervorrufen. Es ist daher wichtig, die Fette und Öle zum Wohle unserer Gesundheit  zu variieren und anzupassen.

Die gesättigten Fettsäuren

Die gesättigten Fettsäuren finden wir in Produkten tierischen Ursprungs (Fleisch, Milch, Eier, Käse, …), in Lebensmitteln (Kekse, Schokolade, Gebäck, …), aber auch in  pflanzlichen Fetten wie Margarine und Ölen. Denken wir auch an Palmöl, welches 50% gesättigter Fettsäuren enthält, im Olivenöl sind lediglich 15% enthalten.  
Gesättigte Fettsäuren dienen uns fast ausschließlich als Energiereserve. Sie begünstigen zudem die Ablagerung von Cholesterin in unseren Arterien und erhöhen das Risiko einer Herz- und Kreislauferkrankung. Beschränken Sie daher den Konsum auf ein Minimum!

Die einfachen ungesättigten Fettsäuren

Sie kommen vor allem in pflanzlichen Produkten (Oliven, Mandeln, Haselnüsse) und ihren Öle vor. Sie bewirken positive Auswirkungen auf Herz- und Kreislauf. 
Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren
Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind für unseren Organismus unentbehrlich, ja sogar lebenswichtig. Da sie unser Körper nicht selbst erstellen kann, müssen sie ihm über die Ernährung zur Verfügung gestellt werden. Wir unterscheiden zwei Arten von mehrfach ungesättigten Fettsäuren: die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Während ein Tageskonsum von etwa 4 bis 5 mal mehr Omega-6 als Omega-3 empfohlen wird, enthält unsere abendländische Esskultur bis zu 15 mal mehr Omega-6-Fettsäuren.

Omega-3
Diese Fettsäuren sind in « fettem » Fisch enthalten (Sardinen, Makrelen, Lachs oder Forelle) . Sie sind ebenfalls in Schalen- und Krustentieren enthalten. Aromatisieren Sie Ihre Speisen vorzugsweise mit Omega-3-haltigem Raps- oder Leinöl. Omega-3-Fettsäuren dienen in erster Linie der Vorbeugung von Herz- und Kreislauferkrankungen; ihre wohltuender Einfluss auf die Gehirntätigkeit ist unbestritten.
Seien Sie wachsam : die Lebensmittelindustrie bedient sich häufig der wohltuenden und gesunden Einflüsse von Oemga-3-Fettsäuren auf unseren Organismus für ihre kommerziellen Belange.
Omega-6
Zu dieser Fettsäuren-Kategorie gehören ausschließlich Samen (Weizen-, Sesam- oder Sojakeime) und ihre Öle 
Omega-6-Fettsäuren halten das Blut dünnflüssig und senken den Blutdruck.

Die Trans-Fettsäuren (auch Transfette)

Die Trans-Fettsäuren gehören seit jeher zu unserer Ernährung :  als natürliche Produkte (Milch, Butter, Fleisch) oder als Industrieprodukte. Trans-Fettsäuren aus industrieller Herstellung haben eher schlechte Karten. Durch ein Hydrierungsverfahren werden flüssige Öle in feste Fette umgewandelt (Margarine ist dafür ein gutes Beispiel). Dadurch wird die Haltbarkeit des Produkt erhöht. Trans-Fettsäuren befinden sich in Fertiggerichten, Industriebackwaren, Kekse, Chips,  Brotaufstrich, … Studien beweisen den Einfluss der Trans-Fettsäuren auf das schlechte Cholesterin sowie die Entwicklung von Herz- und Kreislauferkrankungen. Der Hinweis auf dem Etikett „teilweise hydrierte Fette und Öle „ gibt Aufschluss über die Anwesenheit von Trans-Fettsäuren in  einem Produkt.

Gesundheitsinfo: CKK-Gesundheitsförderung

Siehe auch hier