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Aquagym und Aquabiking

Sind Sie eine Wasserratte und wollen mehr als nur schwimmen ? Wie wäre es denn mit Aquagym oder Aquabiking?

Sind Sie eine Wasserratte und wollen mehr als nur schwimmen ? Wie wäre es denn mit Aquagym oder Aquabiking? Zahlreiche öffentliche Badeeinrichtungen und Fitnessstudios bieten Gruppenkurse für jedermann an.

Was ist Aquagym?

Wassergymnastik ist keine neuartige Sportart. Dennoch erfreut sie sich zunehmender Beliebtheit, nicht zuletzt auch wegen neu und zeitgemäß gestalteter Angebote für die breite Öffentlichkeit  in unterschiedlicher Intensität. Ihr Körpergewicht verringert sich im Wasser um 30 Prozent, sodass sogar Anstrengungen zum Vergnügen werden. Durch den erhöhten Wasserwiderstand wird die Muskulatur mehr beansprucht.  Alles geht ganz sanft: weniger Stöße (sie sind häufig die Ursache von Verletzungen und Traumata), weniger Muskelzerrungen und Gliederschmerzen. Deshalb wird diese Sportart von Leuten geschätzt, die körperliche Aktivitäten (wieder-) aufnehmen oder keinen harten Sport betreiben wollen. Aquagym richtet sich auch an Nichtschwimmer und findet bei 28°C Wassertemperatur im stehtiefen Schwimmbecken statt.

Für Aquagym sind Sie nie zu alt!

Aquagym stärkt Atmung und Muskulatur und unterstützt die Durchblutung. Wer Aquagym relativ intensiv praktiziert, trainiert seine Muskulatur im Bereich von Bauch, Gesäß, Oberschenkel, Arme und Schultern. Die Kursangebote lassen sich entsprechend der Verwendung von unterschiedlichem Zubehör in sanfte bis anstrengende Trainingseinheiten unterteilen.

Gezielt für bestimmte Gruppen

Bei Rheuma, Arthrose, Rückenschmerzen oder nach einer Kaiserschnittentbindung eignet sich diese sanfte aber ganzheitliche Sportart besonders für junge Mütter oder Senioren. Selbst im letzten Quartal der Schwangerschaft ist Wassergymnastik eine äußerst gelenkschonende und sanfte sportliche Bewegungsart, die zudem noch Spaß macht. Durch den Wasserdruck wirken die Bewegungen wie eine Massage auf Haut und Gefäße. Die pränatale Wassergymnastik ermöglicht eine bessere Stütze, mindert Rückenprobleme, fördert die Durchblutung, entlastet schwere Beine und reduziert das Bluthochdruckrisiko. Bei verkürztem Gebärmutterhals ist Vorsicht geboten; anderenfalls kann die pränatale Wassergymnastik bis zum Ende der Schwangerschaft praktiziert werden.

Was ist Aquabiking?

Beim Aquabiking handelt es sich um eine Wasservariante der Trendsportart „Spinning“: Fahrradfahren unter Wasser nach angesagter Musik. Anders als das konventionelle Radfahren beansprucht die besondere Trainingsposition, bei der Ihr Körper bis zu den Schultern im Wasser verschwindet, den gesamten Organismus. Durch den Widerstand des Wassers wird nicht nur die Muskulatur stärker beansprucht, das Wasser fördert aufgrund seiner massierenden Wirkung gleichzeitig auch die Durchblutung. Dabei schont es Sehnen, Bänder und Gelenke. Aquabiking ist ausgezeichnet für das Herz-Kreislaufsystem. Somit ist Aquabiking ein vollwertiges, gelenkschonendes Ausdauertraining. Häufig werden zusätzlich noch kleine Geräte, wie Wasserhanteln oder Power-Sticks eingesetzt. Sie sollen dazu beitragen, Brust- Rücken- und Armmuskulatur zu stärken und das Training abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Sequenzen, die freihändig gefahren werden, schulen den Gleichgewichtssinn.

 

Bevor Sie mit dieser Sportart beginnen, sollten Sie sicherheitshalber mit Ihrem Hausarzt sprechen.

Gut zu wissen

  • Das Wasserfahrrad (es handelt sich in der Tat um spezielle Fahrradergometer) wird Ihnen zur Verfügung gestellt. Sie benötigen lediglich eine angemessene Badebekleidung, mit der Sie bequem auf dem Sattel Platz nehmen können, Wassersandalen oder rutschfeste Sportsocken.  
  • Während der Trainingseinheiten verbrennen Sie Kalorien und schwitzen ohne es zu merken. Vergessen Sie daher nicht, während und nach den Trainingseinheiten regelmäßig zu trinken. 
  • In den meisten Badeeinrichtungen oder Fitnesszentren werden Schnuppereinheiten angeboten, damit Sie vor Ihrem Unterwasser-Engagement wissen, worauf Sie sich einlassen werden. 
Gesundheitsinfo:CKK-Gesundheitsförderung