Ab dem 1. Januar 2014 muss eine der drei folgenden Bedingungen erfüllt sein, um Anspruch auf die erhöhte Kostenerstattung zu haben:

  • Anspruch auf eine besondere Beihilfe haben;
  • in einem besonderen Versicherungsstatut bei der Krankenkasse versichert sein;
  • eine gesetzlich bestimmte Höhe der steuerbaren Einkünfte nicht überschreiten.

Besondere Beihilfen geben Anspruch auf die erhöhte Kostenerstattung

Welche sind die besonderen Beihilfen?
  • während 3 aufeinander folgenden Kalendermonaten Anspruch auf ein Eingliederungseinkommen oder eine gleichwertige Unterstützung durch das ÖSHZ haben ;
  • Anspruch haben auf garantiertes Einkommen für alte Personen (GEAP) oder Beihilfe zur Unterstützung von Betagten (BUB);
  • Anspruch haben auf Beihilfe für Personen mit Behinderung im Alter zwischen 21 und 65 Jahren;
    • Ersatzbeihilfe;
    • Eingliederungseinkommen;
    • oder Beihilfe zur Unterstützung von Betagten.

Erhöhte Kinderzulagen: für zu mindestens 66% als körperlich oder geistig behindert anerkannte Kinder oder für Kinder, die zumindest 4 Punkte auf dem ersten Raster in der sozio-medizinischen Tabelle vorweisen können.

Erforderliches Versicherungsstatut

Sie sind im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (Krankenkasse) eingetragen als:

  • Waise
  • oder nicht begleitete(r) ausländische(r) Minderjährige(r).

Die erforderlichen steuerbaren Einkünfte

Um Anspruch auf die erhöhte Kostenerstattung zu haben, darf das steuerbare (Brutto-) Einkommen eines Haushalts im voraus gegangenen Steuerjahr (bei Anträgen, die im Laufe des Kalenderjahres 2019 gestellt werden, wird das Einkommen des Jahres 2018 berücksichtigt) den Betrag in Höhe von 18.855,63 Euro nicht übersteigen. Dieser Betrag wird um 3.490,68 Euro je im Haushalt mitversicherter Person erhöht.

Bemerkung: Die Höchstgrenze des Vorjahres wird nur dann berücksichtigt, wenn das Einkommen in der Zwischenzeit nicht spürbar gestiegen ist. Gegebenenfalls findet die Berechnung auf Grundlage der aktuellen Einkünfte statt.

Anspruch auf erhöhte Kostenerstattung kann zudem nach einer Überprüfung der steuerbaren Einkünfte gewährt werden: die Jahreseinkünfte eines Haushalts werden durch eine Multiplizierung mal 12 des Referenz-Monatseinkommens berechnet (entweder des Monats vor der Antragsstellung oder des Monats, in dem der Antrag gestellt wurde). Eventuelle finanzielle Vorteile werden hinzu gerechnet. Es gilt eine Höchstgrenze in Höhe von 19.566,25 Euro. Dieser Betrag wird je anspruchsberechtige Person im Haushalt um 3.622,24 Euro erhöht. (Stand am 1. September 2017)

Als Hinweis(Indikator) gilt eine der hier aufgeführten Situationen:

  • Rentenempfänger;
  • Personen mit Einschränkungen;
  • Witwen;
  • Personen mit Behindertenrente
  • zur Disposition gestellte Beamte im Öffentlichen Dienst, die seit mindestens einem Jahr arbeitsunfähig sind;
  • Armeeangehörige, welche sich seit einem Jahr im zeitweisen Ausstand befinden;
  • Familien mit nur einem Elternteil;
  • Personen, welche seit einem Jahr ohne Unterbrechung arbeitsunfähig und/oder arbeitslos sind.

Siehe auch hier


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