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Beiträge zur finanziellen Eigenverantwortung

Seit 1995 sind alle Krankenkassen verpflichtet, eine besondere Rücklage zu bilden, um eventuelle Defizite bei den Ausgaben in der Gesundheitspflege- und Entschädigungspflichtversicherung zu decken.

1995 wurde beschlossen, dass die Krankenkassen immer eine Rücklage von mindestens 4,40 Euro je Versicherten (damals 180 BEF) anlegen mussten. Ende 2004 hat die Föderalregierung beschlossen, die Mindestrücklage auf 14 Euro je Hauptversicherten anzuheben, um bestimmte von der Europäischen Kommission auferlegte Mindestnormen zu erfüllen.

Ausreichende finanzielle Rücklagen

Seit 2010 kann die Christliche Krankenkasse auf den Beitrag zur finanziellen Eigenverantwortung der Krankenkassen verzichten, da ausreichende Rücklagen zur Deckung eines eventuellen Fehlbetrags in der gesetzlichen Krankenversicherung vorhanden sind.

Seit 1995 niedrigste Beiträge zur Eigenverantwortung

Die CKK erhebt also nur einen Beitrag zur finanziellen Eigenverantwortung, wenn ein Fehlbetrag zu erwarten und zu decken ist.

  • Die Haushaltsmittel der gesetzlichen Kranken- und Invalidenversicherung werden unter den verschiedenen Versicherungsträgern aufgeteilt, und zwar im Verhältnis zu den Ausgaben und zum sogenannten „Risikoprofil“ seiner Versicherten. Durch diese Maßnahme sollten Krankenkassen mit überwiegend älteren oder kranken Versicherten nicht benachteiligt werden.
  • Wenn die Ausgaben einer Krankenkasse über dem bezuschussten Betrag liegen, ist sie verpflichtet 25% des Unterschieds zu begleichen. Zur Vermeidung eines Fehlbetrags muss also jede Krankenkasse eine finanzielle Rücklage bilden. Diese Rücklage muss einem Mindestbetrag entsprechen und wird durch den „Beitrag zur finanziellen Eigenverantwortung“ ihrer Versicherten „Beitrag zur finanziellen Eigenverantwortung“. Wenn die Ausgaben das vorgesehene Budget nicht übersteigen, dürfen 25% des Überschusses als Reserve einbehalten werden.
  • Zu Wahrung des Mindestbetrags im Reservefonds müssen die Krankenkassen jedes Jahr entscheiden, ob sie ihren Versicherten einen „Beitrag zur finanziellen Eigenverantwortung“ in Rechnung stellt.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Christliche Krankenkasse im Vergleich zu allen anderen Krankenkassen seit 1995 stets die niedrigsten Beiträge zur Eigenverantwortung eingefordert hat, was nur möglich war dank optimaler Ergebnisse.

Wer ist zur Zahlung dieses Beitrags verpflichtet - wenn er eingefordert wird ?

Alle Hauptversicherten über 18 Jahren sind zur Zahlung verpflichtet; lediglich Kinder und mitversicherte Personen sind von dieser Zahlungsverpflichtung entbunden.