Erschöpfte Eltern mit Burnout: eine Begleitung in 8 Sitzungen

Was ist Eltern-Burnout? Seit einigen Jahren ist Eltern-Burnout als psychisches Leiden anerkannt. Der Begriff "Burnout" lässt sich mit dem Herunterbrennen und Ausglimmen einer Kerze vergleichen. Vater oder Mutter sind am Ende: geistig und körperlich erschöpft. Sie gehen auf Distanz zu ihren Kindern und können gemeinsame Momente mit ihnen nicht mehr genießen; schon ihre bloße Anwesenheit verärgert sie sofort. Auch kommt es vor, dass sie schwarze Gedanken haben, sich selbst nicht wiedererkennen, von Schuldgefühlen befallen sind und sich nicht trauen, darüber zu reden. 

Die katholische Universität Löwen (UCL) hat in einer kürzlich durchgeführten Befragung von 5.000 Eltern herausgefunden, dass 5 Prozent unter ihnen ausgebrannt und 8 Prozent gefährdet sind. Burnout solte nicht unterschätzt werden:

  • wenn Eltern gesundheitliche Probleme bekommen, nicht mehr gut schlafen können oder dem Alkohol verfallen;
  • wenn Kinder erhöhte Reizbarkeit ihnen gegenüber ertragen müssen, sich von ihnen vernachlässigt fühlen oder verbaler und körperlicher Gewalt ausgesetzt sind;
  • wenn sich Paare zunehmend streiten.

Angemessene Begleitung

Eltern fühlen sich häufig hilflos und ausgebrannt. Vor diesem Hintergrund bietet die CKK den erschöpften Eltern eine angemessene Begleitung an. Das Konzept wurde von den beiden Professoren Isabelle Roskam und Moïra Mikolajczak von der Katholischen Universität Löwen (UCL) ausgearbeitet. Beide sind Experten bei Eltern mit Burnout und wollen im Rahmen einer Untersuchung die Wirksamkeit eines spezifischen Förderprogramms für Eltern überprüfen.

Weshalb sollten Sie sich begleiten lassen?

Die CKK legt die Schwerpunkte auf folgende Themen:

  • Reduzierung der Eltern-Burnoutsyndrome,
  • Begegnung mit anderen Elternpaaren, die sich in ähnlichen Situationen befinden,
  • Unterstützung durch Psychologen, die durch die beiden Professoren Isabelle Roskam und Moïra Mikolajczak ausgebildet wurden. 

Einige Aussagen

2018_Eltern_Burnout_02"Ich war erschöpft und einfach nicht in der Lage, auf die Wünsche meines Ältesten einzugehen. Schon die geringste Nachfrage verlangte von mir ein Höchstmaß an Energieaufwendung, die ich eigentlich nicht mehr hatte. Ich funktionierte so gerade noch im Standby-Modus."

"Überall wurde mir bescheinigt, welch guter Vater ich doch sei; für meine Kinder gab ich stets alles, bis ich nicht mehr konnte. Und so kam es, dass ich mich, der ich normalerweise ein eher ruhiger Typ bin, immer häufiger aufregte. Am Abend nahm ich dann ein alkoholisiertes Getränk zu mir, um mich etwas zu entspannen. Daraus wurden dann mit der Zeit zwei und mehr Getränke am Abend, bis ich den Eindruck hatte, süchtig geworden zu sein."

"Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich erkannte mich nicht wieder, denn ich war nicht mehr derjenige, der ich vorher war. Ich war schließlich so erschöpft, dass ich keinerlei Bezug mehr zu mir selbst hatte.“

"Als mein Baby zum ersten Mal „Mama“ zu mir sagte, war der glücklichste Tag meines Lebens. Heute kann ich das Wort „Mama“ nicht mehr hören; da es für mich zur Tortur geworden ist." 

Fragebogen und Einschreibung

Hier geht es zu unserem Fragebogen und zur Einschreibung

Praktisch

Start der Sitzungen ist im Herbst 2018.

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