Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten oder sexuell übertragbare Infektionen (STI) sind Infektionskrankheiten, die nach einem ungeschützten Verkehr mit einer infizierten Person entstehen. Die meisten Geschlechtskrankheiten könnten also durch geschützten Geschlechtsverkehr vermieden werden.

In unserem Land treten die Geschlechtskrankheiten Chlamydiose und Genitalwarzen am häufigsten auf. Zurzeit mehren sich Fälle von Chlamydiose, Gonorrhoe (umgangssprachlich auch als Tripper bezeichnet) und Syphilis. Jeden Tag werden drei neue HIV-Infektionen diagnostiziert.

Ursachen

Genitalherpes, Genitalwarzen, HIV und Hepatitis B werden durch einen Virus verursacht, Chlamydiose, Gonorrhoe und Syphilis haben einen bakteriellen Ursprung.
Manchmal wird die Infektion durch Parasiten (beispielsweise  bei Trichomoniasis) ausgelöst. Bei Krätzebefall sind tierische Parasiten (Krätzmilbe) die Auslöser. Bei Läusebefall ist ein Insekt, die Filzlaus, der Auslöser.

Risikogruppen

  • Jugendliche und junge Erwachsene mit heterosexuellen Kontakten;
  • Erwachsene mit sexuellem Kontakt zu wechselnden Partnern;
  • Homosexuelle und bisexuelle Männer;
  • HIV-positive Männer mit homosexuellem Kontakt.

Die meisten sexuell übertragbaren Infektionen (STI) werden bei jungen Erwachsenen festgestellt, da ihre Beziehungen – auch die sexuellen-  häufig ändern . Dabei vergessen sie dann meist die Vorsorgeuntersuchung vor einem ungeschützten Geschlechtsverkehr.

Häufig gestellte Fragen